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Bildung, Arbeit und LebenschancenArbeitsmarktpolitik und Beschäftigung

Bildung, Arbeit und Lebenschancen

Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung





Qualifikationsbedarf in den Ländern der OECD - Ermittlung, Analysen und Implementation


 
Im Rahmen des Gesamtprojekts und seiner Einzelstudien werden aus einer international vergleichenden Perspektive Prognosen zum Qualifikationsbedarf sowie die Implementierung erkannten Qualifikationsbedarfs in die Bildungs- und Arbeitsmarktsysteme untersucht. Zum einen können die Ergebnisse von Erhebungen anderer Länder aufgrund internationalisierter Märkte weitreichende Implikationen für die Entwicklung des deutschen Bedarfs haben. Zum anderen bietet die internationale Perspektive in methodischer wie institutioneller Hinsicht wichtige Anregungen für die Früherkennung von Qualifikationsbedarf in der Bundesrepublik.

In den Analysen zum Qualifikationsbedarf werden Verfahren und Ergebnisse aktueller Qualifikationsprognosen ausgewählter OECD-Länder verglichen. Hierfür wurde ein Netzwerk renommierter Forscher und Forschungsinstitute aufgebaut. Die Forschungsinstitute prognostizieren in regelmäßigen Abständen den Qualifikationsbedarfs ihrer Länder. Daraus lassen sich Trends hinsichtlich des Arbeitskräftebedarfs nach Qualifikations- und Berufsgruppen ablesen, wie sie auch für Deutschland relevant werden können. Die sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Analysen zum Qualifikationsbedarf werden ergänzt durch Zeitreihenanalysen zum Angebot und der Nachfrage nach Arbeitskräften im Bereich der Hochqualifizierten, den Qualifikationserfordernissen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), sowie der Rolle von Informationen und der Kosten der Informationsbeschaffung bei Bildungsentscheidungen.

Implementation von erkanntem Qualifikationsbedarf geht der Frage nach, wie die Qualifikationsprognoseergebnisse in die Bildungs- und Arbeitsmarktsysteme umgesetzt werden. Es sollen hemmende und fördernde Wirkungen institutioneller Rahmenbedingungen auf den Umsetzungsprozess identifiziert werden. Von Interesse sind hierbei etwa die Rolle der Sozialpartner und Beteiligungsmodelle bei der Umsetzung erkannten Qualifikationsbedarfs in Aus- und Weiterbildung, sowie die berufs- und weiterbildungsberatende Funktion von öffentlichen und privaten Vermittlern.

Das Projekt "Qualifikationsbedarf in den Ländern der OECD - Ermittlung, Analysen und Implementation" ist Partner im FreQueNz-Forschungsnetzwerk, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Früherkennung von Qualifikationserfordernissen gefördert wird. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit dem "Jacobs Center for Lifelong Learning and Institutional Development" der International University Bremen.

Ansprechpartner

Projektleitung:

Dr. Klaus Schömann, E-Mail: kschoemann@iu-bremen.de
Phone: +49-421-200-4750

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Christoph Hilbert, E-Mail: hilbert@wzb.eu
Phone: +49-30-25491-132

Ralf Mytzek-Zühlke, E-Mail: mytzek@wzb.eu
Phone: +49-30-25491-101

Studentische Mitarbeiter:

Sara-I. Geerdes, E-Mail: geerdes@wzb.eu
Phone: +49-30-25491-108

Katja Möhring, E-Mail: moehring@wzb.eu
Phone: +49-30-25491-156

 
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