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[Ein gemeinsames Projekt des Wissenschaftszentrums Berlin für
Sozialforschung und der Deutschen AIDS-Hilfe e. V. unter der Leitung
von Rolf Rosenbrock, gefördert von der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für
Gesundheit und Soziale Sicherung. ]
Die vorliegende Studie verfolgte das Ziel, die Formen und den Umfang
der in den deutschen AIDS-Hilfe-Organisationen gängigen Evaluations-
und Qualitätssicherungsaktivitäten in der Primärprävention
systematisch zu beschreiben und den Bedarf an fachlicher
Unterstützung für den weiteren Ausbau dieser Aktivitäten zu
ermitteln. Zwei Datenquellen dienten als Grundlage für die
Auswertung: eine Totalerhebung aller Mitgliedsorganisationen der
Deutschen AIDS-Hilfe mittels eines selbst entwickelten Fragebogens
und Projektbesuche bei zwölf AIDS-Hilfe-Organisationen, die die
Vielfalt der primärpräventiven Arbeit abbilden.
Die Ergebnisse zeigen, dass bereits zahlreiche Erfahrungen mit
diversen Instrumenten und Verfahren der Qualitätssicherung und
Evaluation vorliegen. Vor allem mangelnde Arbeitskapazität, aber
auch Unsicherheiten bei der Erhebung, Auswertung und Interpretation
von Daten über den Bedarf der Zielgruppen sowie über die Abläufe und
Ergebnisse der geleisteten primärpräventiven Arbeit verhindern eine
konsequente Umsetzung der Methoden der Qualitätssicherung und der
Evaluation im Praxisalltag. Die Vielfalt der
AIDS-Hilfe-Organisationen bedarf eines flexiblen, dezentralisierten
Modells für Unterstützungsangebote zum Thema Qualitätssicherung und
Evaluation, das Partizipation - sowohl seitens der
Projektmitarbeiter als auch seitens der Projektnutzer - in den
Mittelpunkt setzt. Gleichzeitig müssen Angebote systematisch
aufgebaut und inhaltlich übersichtlich sein. Um diesen Anforderungen
gerecht zu werden, wird ein Baukastensystem empfohlen, das aus den
folgenden fünf Elementen besteht:
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Workshops zu Methoden der Qualitätssicherung und Evaluation,
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ein internetbasiertes "interaktives" Handbuch von Ressourcen für
die Qualitätssicherung und Evaluation,
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individuelle Beratung für Einrichrtungen zur Entwicklung und
Durchführung eigener Qualitätssicherungs- und
Evaluationsmaßnahmen,
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Unterstützung in der Verwendung epidemiologischer Daten und
-
ein Peer-review-Verfahren.
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