Publikationen WZBrief Bildung

Religion und Bildungserfolg

Beeinflusst die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft oder Konfession die Bildungslaufbahn eines Menschen? Lange gingen Bildungsforscher von einem Zusammenhang aus und stempelten etwa „das katholische Arbeitermädchen vom Lande“ zur Bildungsverliererin. WZB-Wissenschaftler Marcel Helbig und der Leipziger Soziologe Thorsten Schneider haben dieses Forschungsfeld neu aufgerollt und plädieren für Differenziertheit: Vermeintliche Benachteiligungen bestimmter religiöser Gruppen – heute sind das eher Muslime als Katholiken – lassen sich ausnahmslos auf soziale Verhältnisse zurückführen. mehr
Personen Willkommen am WZB

Neue Nachwuchsgruppe Neuroökonomie

Seit Oktober leitet Peter Mohr die von der Freien Universität Berlin und dem WZB gemeinsam getragene Nachwuchsgruppe Neuroökonomie. Ziel der Gruppe ist es, grundlegende Mechanismen ökonomischen Entscheidungsverhaltens besser zu verstehen und mögliche Einflussfaktoren zu identifizieren. Die Forscher wollen dafür verschiedene Methoden wie Laborexperimente, Verhaltensmodellierung und Eye-Tracking kombinieren. mehr
Forschung Presseinformation

Die deutsche Elite denkt kosmopolitisch

Die Elite in Deutschland bekennt sich einheitlich zur Einwanderung und zur stärkeren Öffnung der nationalen Grenzen. Diese Einstellung trennt sie von der übrigen Bevölkerung, die sehr heterogen zu diesen Themen steht. Das haben die beiden WZB-Forscher Marc Helbling und Céline Teney in einer Analyse festgestellt. Sie untersuchten die Einstellungen von 354 deutschen Spitzenkräften aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Militär und Kirche zu Einwanderungsfragen, internationalem Handel, Entwicklungshilfe und supranationalen politischen Institutionen und setzten sie in Bezug zu den Einstellungen der Bürger zu diesen Themen. mehr
Publikationen Kommentar zu WHO und Ebola

Sparetat behindert Krisenintervention

Bei der Ebola-Krise hat die WHO versagt, weil ihre Geldgeber eigene Interessen verfolgen. Ihre Arbeit wird von vermarktbaren Aktionen bestimmt, mit denen sich die Spender schmücken können. Die Seuchenkontrolle gehört nicht dazu. WZB-Wissenschaftlerin Tine Hanrieder von der Abteilung Global Governance beschreibt in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung, welche Interessen die Geldgeber der WHO verfolgen und wie stark damit die Möglichkeiten der Gesundheitorganisation eingeschränkt sind. mehr
Publikationen WZB-Mitteilungen September

Innovation verstehen

Das neue Heft der WZB-Mitteilungen ist dem Neuen auf der Spur. Wenig bleibt, wie es ist, Veränderung ist allgegenwärtig – aber unter welchen Bedingungen entsteht Neues? Oft scheinen Innovationen, bei Institutionen wie bei Technologien, einmalig und unvorhersehbar. Alltägliche Erfindungen hängen von vielen Zufällen ab. Lassen sich dennoch Muster für das Auftauchen von Neuheit entdecken? Diese Frage hat die Abteilung Kulturelle Quellen von Neuheit über sieben Jahre hinweg beschäftigt. Zum Ende ihrer Arbeit versammelt dieses Heft Analysen und Antworten. mehr
Presse Stipendium

Journalist in Residence Fellowship 2015

Das WZB bietet erfahrenen Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit eines Gastaufenthalts an. Das Journalist-in-Residence Fellowship richtet sich an fest angestellte Redakteure und freie Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum mit mehrjähriger Berufserfahrung, die sich im Dialog mit den Forschern einem selbst gewählten Projekt widmen möchten. Gastaufenthalte von sechs Wochen bis zu drei Monaten sind möglich. Neben einem Arbeitsplatz bietet das WZB ein Stipendium in Höhe von 3.500 Euro pro Monat. Bewerbungsschluß ist der 31. Oktober 2014. mehr