Presse WZB-Studie erklärt Bundesländerunterschiede

Was Abiturienten vom Studium abhält

Abitur ja, Studium nein danke – das sagen in Nordrhein-Westfalen 40 Prozent der Studienberechtigten, in Bayern dagegen nur 20 Prozent. Wie dieser Unterschied zwischen den Bundesländern zu erklären ist, haben die WZB-Forscher Marcel Helbig, Stefanie Jähnen und Anna Marczuk umfassend untersucht. Ihre Analysen zeigen, dass die Abiturnote und die Entfernung zur nächsten Hochschule die Entscheidung für ein Studium besonders stark beeinflussen. Für die Studie haben die Forscher die Studienberechtigtenpanels des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung von 1999 bis 2010 ausgewertet. Untersucht wurde, ob Studienberechtigte ein halbes Jahr nach Erwerb der Hochschulreife studieren oder dieses fest planen. mehr
Publikationen Neue Publikationssuche online

Suchen, finden, lesen

Sie haben ein Thema, viele Fragen und suchen Antworten aus der WZB-Forschung? Bei Ihren Recherchen unterstützt Sie ab sofort ein neues Suchtool auf der WZB-Webseite. Gesucht werden kann nach thematischen Schlagwörtern oder Autoren, gefunden werden alle Publikationen von WZB-Forscherinnen und -Forschern seit Gründung des Instituts - dies können wissenschaftliche Aufsätze, Arbeitspapiere, Bücher oder auch Beiträge in den Medien sein. mehr
Publikationen Neuer WZBrief Arbeit

Ohne Abschluss keine Chance

In Deutschland verfügen 17 Prozent aller gering qualifizierten Männer über gute mathematische Kompetenzen, obwohl sie keinen Berufs- oder Studienabschluss haben. Trotzdem sind sie nicht häufiger erwerbstätig als gering Qualifizierte mit sehr niedrigen Kompetenzen, denn auf dem deutschen Arbeitsmarkt zählt vor allem der berufliche Abschluss. In anderen Ländern profitieren Männer ohne formalen Abschluss stärker von höheren Kompetenzen. Das zeigen die beiden WZB-Wissenschaftler Jan Paul Heisig und Heike Solga in einer Studie, die jetzt als WZBrief Arbeit erschienen ist. mehr
Publikationen Interview in Telepolis

"Think Tanks spielen eine widersprüchliche Rolle"

Think Tanks haben Macht und können – je nach Einflussbereich und finanzieller Ausstattung – viel erreichen. Ihre Einflussnahme wird daher auch mit Argwohn betrachtet. Der WZB-Wissenschaftler Dieter Plehwe forscht seit Jahren über Think Tanks im In- und Ausland. Im Interview mit dem Onlinemagazin „Telepolis“ erklärt er, welche Folgen die Gründung von immer mehr wirtschaftsnahen Think Tanks hat, warum viele Menschen die Organisationen nur noch als elitäre Vereinigungen wahrnehmen und weshalb es vielen der Think Tanks an Transparenz mangelt. Die Forschung über die Denkfabriken ist schwieriger geworden, weil ihre Zahl immer mehr wächst und Einflüsse aus dem In- und Ausland analysiert werden müssen. Das Interview lesen Sie hier: mehr