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Wissenschaftspolitik

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Forschungsthemen
  • Innovation, Wissen(schaft) und Kultur
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Reichpietschufer 50
D-10785 Berlin

Wissenschaftssysteme haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Einerseits wird wissenschaftliches Wissen für Innovationen immer wichtiger, auf der anderen Seite nimmt die Skepsis gegenüber der Selbststeuerung der Wissenschaft zu. Dabei werden auch die Verbindungen zwischen Wissenschaft und Staat sowie zwischen Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert und neu ausgehandelt.

Die Forschungsgruppe fragt erstens nach den Wirkungen grenzüberschreitender Produktionsformen zwischen Wissenschaft und privatwirtschaftlichen Unternehmen. Welche Konsequenzen haben diese Kooperationen für die Produktionsweise, Qualität und Qualitätssicherung der Forschung? Zweitens stehen veränderte Koordinationsformen zwischen Wissenschaft und Wissenschaftspolitik im Fokus. Diese werden am Beispiel von Evaluationsverfahren untersucht, einem wissenschaftspolitisch besonders prominenten Instrument. Wie entwickelt sich die Evaluationspraxis im internationalen Vergleich, konkret zwischen den Ansprüchen der Wissenschaft auf Selbststeuerung durch Peer Review und den Ansprüchen staatlicher Politik?

Um die Frage nach förderlichen Bedingungen für eine leistungsfähige Wissenschaft beantworten zu können, fokussieren die Forschungen auf die intendierten und nicht intendierten Wirkungen wissenschaftspolitischer Anreiz- und Bewertungsinstrumente in der wissenschaftlichen Praxis.