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A.SK Social Science Award

Seit 2007 vergibt das WZB alle zwei Jahre den mit 100.000 Euro dotierten A.SK Social Science Award. Der Preis würdigt sozialwissenschaftliche Arbeiten, die einen Beitrag zu gesellschaftlichen und politischen Reformen leisten.

Ermöglicht wird der Preis durch das chinesische Unternehmerpaar Shu Kai und Angela Chan, die eine Stiftung mit einem Startkapital von sechs Millionen Euro ausgestattet haben. Der Preis, dessen Name die Initialen der Stifter-Vornamen enthält, gehört zu den weltweit höchstdotierten Auszeichnungen in den Sozialwissenschaften.

Als erster Preisträger des A.SK Social Science Award wurde der britische Ökonom Sir Anthony Atkinson 2007 für seine Forschungen über soziale Ungleichheit geehrt.

2009 erhielt die amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum den A.SK Social Science Award für ihre Forschungen über die Bedingungen menschlichen Zusammenlebens und soziale Gerechtigkeit. 2011 wurde mit Transparency International erstmals eine Institution ausgezeichnet.

Zusätzlich wird aus den Erträgen des Stiftungskapitals ein Fellowship für Postdoktoranden finanziert. Es gibt jüngeren Sozialwissenschaftlern und Sozialwissenschaftlerinnen die Möglichkeit, ein Jahr - und in Ausnahmefällen länger - an einem Projekt zu arbeiten, das zur Entwicklung sozialer und politischer Reformen beiträgt.

Die Preisträger und Stipendiaten werden von einer international besetzten Kommission ausgewählt.