Cultural Framing Effects in Experimental Game Theory
D-10785 Berlin
Ergebnisse der experimentellen Wirtschaftsforschung haben ergeben, dass rationale Akteure soziale Präferenzen haben können und beispielsweise Vertrauen zeigen oder sich fair verhalten. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass das ‚Framing’, d.h. die Art der Darstellung des Experiments wie etwa der Kontext, in den die Entscheidungssituation eingebettet ist, das Ergebnis beeinflussen kann. Im Projekt „Cultural Framing“ soll durch Spezifikation der experimentellen Rahmung untersucht werden, welche Relevanz kulturelle Unterschiede für Interaktionen in experimentellen Settings haben.
Das Brückenprojekt verbindet die Forschung der Abteilungen "Verhalten auf Märkten" und "Kulturelle Quellen von Neuheit" am WZB. Es wird von den Direktoren der beiden Forschungsabteilungen geleitet und umfasst zwei halbe Mitarbeiterstellen, auf denen die Möglichkeit zur Promotion in Volkswirtschaftslehre und in Soziologie gegeben ist.
Laufzeit: 05/ 2011-05/2014