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In diesem Beitrag werden verschiedene
Theorieansätze zur Wettbewerbspolitik am Beispiel der Deregulierung
der Mobilfunksindustrie in OECD-Ländern empirisch getestet. Die
Rolle der politischen Institutionen, der Regierungstypologie und
ihrer ideologischen Positionierung im politischen Spektrum, der
privaten Interessen der Industrie und Konsumenten, sowie der
Struktur von Regulierungsbehörden wird anhand einer neu
entwickelten Datenbank untersucht, um die beobachte Variabilität in
der Deregulierungspolitik zwischen OECD-Ländern zu erklären. Es wird
gezeigt, dass alle diese verschiedene Faktoren die Deregulierung der
Mobilfunksindustrie in OECD-Länder während der 90er Jahren
signifikant beeinflusst haben. Die Struktur der politische
Institutionen und Regulierungsbehörden sowie der Druck starker
Unternehmen im Markt sind jedoch die entscheidenden Faktoren des
Deregulierungsprozesses. |