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In Wohlfahrtsorganisationen, Sportvereinen und vielen anderen Initiativen, die
zum Dritten Sektor gehören, gibt es immer weniger Normalarbeitsverhältnisse.
Im aktuellen WZBrief Arbeit zeigen die Autoren Dietmar Dathe und Eckhard Priller
vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gemeinsam mit Christian
Hohendanner vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg,
wie sich die Arbeitssituation im Dritten Sektor verändert hat.
Die Beschäftigung ist zwar insgesamt im Vergleich zu den 1990er Jahren nicht
zurückgegangen, doch Teilzeitjobs, befristete Arbeitsverträge und Ein-Euro-Jobs
dominieren den Dritten Sektor mehr und mehr. Der ökonomische Druck auf die
Organisationen wächst – es drohen eine weitere Verschlechterung der
Arbeitsverhältnisse und die Entwicklung zum Niedriglohnsektor. Vor allem
die starke Verbreitung der Ein-Euro-Jobs könnte sich negativ auf das freiwillige
Engagement, aber auch – angesichts zunehmend leerer öffentlicher Kassen – auf die
reguläre Beschäftigung auswirken. Die Gefahr besteht, dass sich die Qualität der
sozialen Dienstleistungen verschlechtert.
Der WZBrief Arbeit informiert mehrmals im Jahr über aktuelle Ergebnisse aus
der Arbeitsforschung am WZB. Er richtet sich an Experten und Praktiker in
Politik und Verbänden, Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbänden, Berufsschulen
und Medien. Der WZBrief Arbeit ist im Internet unter www.wzb.eu/wzbriefarbeit
als PDF abrufbar. Ein Mailservice, der über jede neue Ausgabe des WZBrief
Arbeit informiert, kann entweder dort oder per E-Mail abonniert werden:
wzbriefarbeit@wzb.eu. Die Publikation erscheint ausschließlich elektronisch.
Pressekontakt: Kerstin Schneider, Informations- und Kommunikationsreferat,
Tel.: 030-25491-510,
E-Mail: kerstin.schneider@wzb.eu
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