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Das WZB |
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Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ist ein sozialwissenschaftliches
Forschungsinstitut. 140 deutsche und
ausländische Wissenschaftler betreiben hier problemorientierte
Grundlagenforschung. Ökonomen, Soziologen, Politologen,
Rechtswissenschaftler und Historiker erforschen
Entwicklungstendenzen, Anpassungsprobleme und Innovationschancen
moderner Gesellschaften. Diese Forschung ist meist interdisziplinär
und international vergleichend. Das WZB konzentriert sich auf
Problemfelder, die die Gesellschaft in besonderer Weise berühren.
Gefragt wird vor allem nach den Problemlösungskapazitäten
gesellschaftlicher und staatlicher Institutionen.
Die westlichen Industriegesellschaften, Mittel- und Osteuropa sowie
Japan stehen im Mittelpunkt des Interesses; China bekommt zunehmend
Bedeutung als Forschungsgegenstand. Von besonderem Gewicht sind
Fragen der Globalisierung.
Zu wichtigen Forschungsfeldern des WZB gehören:
- Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt
- Soziale Ungleichheit und Probleme des Sozialstaats
- Demokratie und Zivilgesellschaft
- Mobilität und Verkehr
- Wettbewerb, Staat und Steuerung
- Innovation und Wissenschaftspolitik.
Gegründet wurde das WZB 1969 auf Initiative von
Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen. Nach einem schrittweisen
Aufbau an mehreren Standorten war es 1988 erstmals unter einem Dach
vereint im Gebäude des ehemaligen Reichsversicherungsamts, erweitert
um die Anbauten von James Stirling.
Das WZB ist eine gemeinnützige GmbH. Zuwendungsgeber sind der Bund
(75%) und das Land Berlin (25%). Der Jahreshaushalt beträgt 12,8
Mio. Euro. Zusätzlich wurden Drittmittel in Höhe von 4 Mio. Euro
eingeworben (2008).
Ebenfalls hier angesiedelt ist die Irmgard Coninx Stiftung, die in Kooperation mit dem WZB die Berliner Kolloquien zur
Transnationalität organisiert.
(¬ ICS)
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Letzte Änderung: 2009-12-29 10:19 |
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