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Wie demografischer Wandel intergenerationale Solidarität, das Wohlbefinden und die soziale Integration gestaltet. Ein vernetztes System MULTILINKS

Laufzeit
03 2008 – 02 2011

¬MULTILINKS ist ein Projekt im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission, welches seit dem Start im März 2008 von Prof. Pearl Dykstra, Fakultät für Sozialwissenschaften, Erasmus Universität Rotterdam, koordiniert wird.

Forschungsziel ist, zu untersuchen, wie sich soziale Kontexte, von makro-gesellschaftlichen zu mikro-interpersonellen verändern und welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die soziale Integration, das Wohlbefinden und die intergenerationale Solidarität in verschiedenen europäischen Nationen haben.

Der Forschungsansatz beruht auf drei zentralen gesellschaftlichen Voraussetzungen. Erstens, der demografische Wandel wirkt sich auf alle Altersgruppen aus: die junge, die mittlere und die alte Generation. Zweitens, gibt es einflussreiche Wechselwirkungen zwischen den Familiengenerationen und zwischen Männern und Frauen. Drittens, sind verschiedene analytische Ebenen zu unterscheiden: das Individuum, die interpersonellen Beziehungen (Dyade), die Familie, die Region, die Geburtskohorten und das Land.

Die Forschungsgruppe am WZB ist verantwortlich für die Rekonstruktion der institutionellen Rahmenbedingungen, in denen intergenerationale Beziehungen eingebunden sind. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Gender-Spezifität. Die WZB Forschungsgruppe ist beteiligt an (a) der Bewertung von vorhandener politischer Literatur und Datenbeständen sowohl über westeuropäische Länder als auch mittel-und osteuropäische Länder, um länderübergreifende Ähnlichkeiten und Unterschiede auszuwerten und Forschungsergebnisse aus oft getrennt bleibenden Fachgebieten zu integrieren; (b ) die Entwicklung von Indikatoren zu "intergenerationalen Regimen“, die international vergleichbar sind, sowohl zum Zweck der Messung als auch zur konzeptionellen Weiterentwicklung bestehender Wohlstandstypologien; (c) am Aufbau einer Internet-Datenbank.

Der erste Bericht der WZB Forschungseinheit, in dem der theoretische Ansatz entwickelt, die vorhandene Literatur und Datenquellen vorgestellt und diskutiert sowie die Indikatoren erfasst und beschrieben werden, ist in dem folgenden
> PDF-Dokument verfügbar.