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Strukturen zur Stärkung der Evaluation und Qualitätssicherung in der Primärprävention der AIDS-Hilfen

Mitarbeiter/innen
Dipl.-Psych. Martina Block, MPH
Laufzeit
05 2006 - 08 2008
Förderung
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
Kooperationen
Deutsche AIDS-Hilfe e.V.

Strukturen zur Stärkung der Qualitätssicherung und Evaluation in der primärpräventiven Arbeit der AIDS-Hilfen wurden auf Bundesebene entwickelt. Im Vordergrund standen folgende Komponenten: Workshops zu Methoden der Qualitätssicherung und Evaluation, ein Internet-Handbuch zu Ressourcen für die Qualitätssicherung und Evaluation, Unterstützung in der Verwendung epidemiologischer Daten und ein Peer-review-Verfahren. Parallel dazu wurde eine modellhafte, individuelle wissenschaftliche Beratung zur Entwicklung und Realisierung eigener Qualitätssicherungs- und Evaluationsmaßnahmen in zwölf Einrichtungen durchgeführt. Ein weiteres Ziel ist die Gründung eines Netzwerkes für partizipative Gesundheitsforschung.

Das Projekt basierte auf dem Ansatz der Handlungsforschung nach Kurt Lewin, der in der internationalen gesundheitswissenschaftlichen Forschung unter dem Begriff community-based participatory action research bekannt geworden ist. Nach diesem Ansatz werden Praktiker/innen in die Lage versetzt, Daten über die Abläufe und Wirkung ihres Handelns systemisch und kontinuierlich zu erfassen, um eine bessere Steuerung der Entwicklung und Umsetzung von Interventionen zu ermöglichen.