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Politische Partizipation zwischen Konkurrenz und Synergieeffekten - Mobilisierung oder Demobilisierung durch Direktdemokratie?

Mitarbeiter/innen
Brigitte Geissel
Laufzeit
2004 - 2007
Förderung
WZB

Durch neue institutionalisierte Formen politischer Mitbestimmung - Direktwahl des Bürgermeisters, Bürgerbegehren und Bürgerentscheide - hat sich die politische Landschaft auf lokaler Ebene in den 90er Jahren stark verändert. Die lokalen Erneuerungen haben in der Wissenschaft einiges Interesse hervorgerufen: Mehrere Studien befassen sich mit rechtlichen und historischen Fragen zu direktdemokratischen Elementen oder mit den Auswirkungen der Plebiszite auf kommunale Entscheidungsprozesse und -inhalte. Dabei wurde bislang noch kaum untersucht, ob und welche Mobilisierungs- oder Demobilisierungseffekte die Einführung von Sach- und Personalplebisziten auf zivilgesellschaftliche und politische Partizipation mit sich brachten.

Forschungsfragen:
Wie wirkt sich die Einführung lokaler direktdemokratischer Elemente auf das politische und zivilgesellschaftliche Engagement auf lokaler Ebene aus, und wie wirkt dieses Engagement auf die Umsetzung der plebiszitären Elemente zurück?

Forschungsmethoden:
Interviews, Sekundäranalyse;
Vergleich von Kommunen mit langer und kurzer direktdemokratischer Tradition;
Vergleich von Kommunen, die Sachplebiszite häufig umsetzen, mit diesbezüglich wenig aktiven Kommunen.

Zentrale Ergebnisse
noch keine