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Veranstaltungsreihe: WZB-Mercator Forum Wissenschaft und Politik

Laufzeit
07/2016 - 12/2018
Förderung
Stiftung Mercator

Projektleitung

Dr. Dagmar Simon
mail: dagmar [dot] simon [at] wzb [dot] eu

Dr. Holger Straßheim

fon: +49 30 2093 4275
mail: holger [dot] strassheim [at] wzb [dot] eu

Wissenschaftliche Koordination

Rebecca Lea Korinek
fon: +49 30 25491 394
mail: rebecca-lea [dot] korinek [at] wzb [dot] eu

Studentische Hilfskraft

Nathalie Wachotsch
fon: +49 30 25491 238
mail: nathalie [dot] wachotsch [at] wzb [dot] eu

Demokratische Gesellschaften sehen sich zunehmend mit gesellschaftlichen Großproblemen konfrontiert wie Klimawandel, Energie- und Mobilitätswende oder demographischem Wandel. Probleme dieser Art sind durch ein hohes Maß an Unsicherheit und Nichtwissen gekennzeichnet. Angesichts der Komplexität dieser Problemlagen, die zahlreiche Akteure miteinschließt, werden weitgehende Erwartungen seitens Politik und Gesellschaft an die Wissenschaft formuliert. Diese zielen allgemein auf eine stärkere Orientierung wissenschaftlicher Wissensproduktion an gesellschaftlichen Bedarfen sowie eine breitere Inklusion gesellschaftlicher Akteure.

Gesellschaftliche Anforderungen an Wissenschaft, wie ‚Verantwortung‘, ‚Rechenschaftspflicht‘ und ‚Praxisrelevanz‘, werden in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen allerdings in ein für die Bewältigung von Großproblemen prinzipiell hinderliches Widerspruchsverhältnis zu tradierten Werten der ‚Autonomie‘, ‚Unabhängigkeit‘ oder ‚Freiheit‘ der Forschung gestellt. Die Veranstaltungsreihe möchte anhand dieser spezifischen Widersprüche und Entwicklungsdynamiken der Dimensionierung und Reichweite des Wandels im Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik nachgehen und auf diese Weise auch die Konsequenzen für die Bewältigung von gesellschaftlichen Großproblemen identifizieren.

Was verändert sich in der Wissenschaft vor dem Hintergrund gegenwärtiger Transformationsdiskurse und mit welchen Folgen? Was bedeuten veränderte Bewertungsverfahren über die Qualität von Wissenschaft für deren gesellschaftliche Legitimität und inwiefern greift diese in die Wissensproduktion selbst ein? Welchen gesellschaftlichen Nutzen verspricht eine autonome Wissenschaft im Verhältnis zu einer stärker sozial eingebetteten Wissenschaft? Wie verändert sich zukünftig das Verhältnis zwischen politischer und epistemischer Autorität? Diese Fragen sollen aus der jeweiligen Perspektive der Wissenschaft, der Politik und weiterer gesellschaftlicher Akteure diskutiert werden.

Weiter Informationen finden Sie unter: www.wzb-mercator-forum.de