New opportunities or reinforced disadvantages? Variations in returns to low-achieving school leavers' participation in pre-vocational training programmes - Extension: Dropping out of VET programs (N.O.R.D. 2)

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SchulabgängerInnen ohne Mittleren Schulabschluss sind besonders gefährdet, keine Berufsausbildung abzuschließen. Dies liegt erstens daran, dass es für sie schwieriger ist, einen Ausbildungsplatz zu finden. Zweitens brechen gerade diese Jugendlichen besonders häufig ihre Ausbildung ab, wenn sie den Übergang in die Ausbildung geschafft haben. Während wir im Projekt NORD 1  den Zugang zu Ausbildungsplätzen untersucht haben, liegt in NORD 2 der Fokus auf Ausbildungsabbrüchen. Dabei untersuchen wir folgende Fragen:

1) Warum haben SchulabgängerInnen mit max. Hauptschulabschluss ein höheres Abbruchsrisiko als solche mit höheren Schulabschlüssen?

2) Reduziert die Teilnahme an berufsvorbereitenden Maßnahmen das Abbruchsrisiko und falls ja, warum und für wen?

3) Was passiert nach einem Ausbildungsabbruch? Welche Jugendlichen schaffen es, eine zweite Ausbildung zu beginnen, und wer verlässt das Bildungssystem endgültig?

Wir benutzen Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und untersuchen eine Kohorte von SchülerInnen, die im Herbst 2010 die 9. Jahrgangsstufe einer Sekundarschule in Deutschland besuchten und seitdem regelmäßig 1 bis 2 mal jährlich befragt werden. 

Ausgewählte Publikationen

Wzbaktiv
2021
Holtmann, Anne Christine/Menze, Laura/Solga, Heike (2021): "Kompetenzen, Aspirationen, Persönlichkeit. Immer noch hängt der Bildungserfolg stark vom Elternhaus ab". In: WZB-Mitteilungen, H. 173, S. 41-43.
Holtmann, Anne Christine/Menze, Laura/Solga, Heike (2021): "Intergenerational Transmission of Educational Attainment. How Important Are Children’s Personality Characteristics?". In: American Behavioral Scientist, Vol. 65, No. 11, S. 1531-1554. (vorab online publiziert 03.03.2021)

Forschungsthemen

Bildung und Ausbildung
Projektleitung
Laufzeit
01/2015 - 06/2022
Förderung
gefördert von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG)
Kooperationspartner
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg