Anders und doch gleich? Soziale Mobilität im Berufswahlprozess (Dissertation von Juliane Pehla)

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Das Dissertationsprojekt von Juliane Pehla beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit der Beruf der Eltern prägend für die individuelle Berufswahl ist: Unter welchen Bedingungen wird der gleiche Beruf wie der der Eltern ergriffen? Eine Fokussierung auf den Berufswahlprozess bis hin zum tatsächlichen Berufseinstieg soll dazu dienen, ein größeres inhaltliches Verständnis dafür zu schaffen, warum ähnliche bis identische Berufe zu denen der Eltern gewählt, erlernt und ausgeübt werden. Gleichermaßen soll den Fragen nachgegangen werden, wie sich Berufsaspirationen im Kontext der Berufe der Eltern ausbilden, unter welchen Umständen welche Berufe über den Prozess der Berufswahl bis hin zum Berufseinstieg tatsächlich vererbt werden und unter welchen Bedingungen welches Elternteil bedeutsamer für die diesbezügliche berufliche Prägung ist.

Datengrundlage der Untersuchung stellt die Startkohorte 4 des Nationalen Bildungspanels dar.

Obgleich es erste empirische Indizien gibt, dass die Vererbung von Klassenpositionen vornehmlich über die intergenerationale Transmission von Berufspositionen erfolgt, ist nur wenig dazu bekannt, unter welchen Umständen es zur Übertragung von Berufspositionen und -tätigkeiten kommt und warum bei einigen von ihnen eine größere intergenerationale (Im)Mobilität festzustellen ist als bei anderen. Hier soll das Dissertationsprojekt einen wesentlichen Aufklärungsbeitrag leisten.

Forschungsthemen

Bildung und Ausbildung
Projektleitung
Laufzeit
seit 2016