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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Bewerbungsschluss:
25 01 2018
Bewerbung bitte an:
Prof. Dr. Jeanette Hofmann
Email: Bewerbungen_DII [at] wzb [dot] eu

Das WZB sucht für das vom BMBF geförderte Verbundprojekt „Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft“ möglichst ab dem 01.03.2018 zunächst befristet bis zum 14.09.2020 mit 65 Prozent der regulären Arbeitszeit (z. Zt. 25,35 Wochenstunden) eine/n

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

(Referenznummer FG18 13)

für das Forschungsvorhaben zum Thema Quantifizierung und Regulierung.

Das „Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft“ (siehe www.vernetzung-und-gesellschaft.de) wird die Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Gesellschaft erforschen. Der vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) koordinierte Berlin-Brandenburger Verbund wird vom BMBF gefördert und umfasst neben dem WZB die vier Berliner Universitäten – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität der Künste Berlin und Technische Universität Berlin – sowie die Universität Potsdam und das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS). Ein Schwerpunkt des Berlin-Brandenburger Konsortiums liegt auf dem Zusammenwirken der Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften mit der Designforschung und der Informatik. Interdisziplinäre Grundlagenforschung und die Exploration konkreter Lösungen in praxisnahen Labs werden mit Wissenstransfer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verknüpft.

Im Rahmen des Instituts untersucht die Forschungsgruppe 18 „Quantifizierung und gesellschaftliche Regulierung“ die Bedeutung automatisch gestützten Informations- und Entscheidungssystemen (etwa unter Einsatz von Big Data oder Künstlicher Intelligenz) in Politik und Organisationen sowie deren Einhegung. Aus Perspektive der Informatik wird der Einfluss verschiedener Interfaces auf die Entscheidungen menschlicher Agenten untersucht. Ein weiterer Aspekt sind Qualitätskriterien als Grundlage für automatisierte Entscheidungsverfahren wie etwa Datensicherheit, Datenschutz, Angemessenheit, Korrektheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Im Fall einer Weiterförderung des Internetinstituts durch das BMBF ist eine Verlängerung der ausgeschriebenen Stelle über den 14.09.2020 hinaus möglich. Das Projekt verfügt über zwei Principal Investigators: Prof. Dr. Jeanette Hofmann (WZB, FU Berlin) und Prof. Dr. Ina Schieferdecker (TU Berlin, Fraunhofer FOKUS), die als Betreuerin des Informatik-Qualifikationsprojekts zur Verfügung stehen. Zu den Mitarbeiter*innen der Forschungsgruppe gehören neben der ausgeschriebenen Stelle ein Postdoc (Dr. Lena Ulbricht) und zwei Doktoranden aus den Sozialwissenschaften.

Aufgaben: Konzeption und Durchführung von Forschung im Rahmen der Forschungsgruppe in Abstimmung mit der Projektleitung; eigenständige Forschung, Entwicklung und Durchführung einer Qualifikationsarbeit (Promotion), Publikation und Vorstellung von Forschungsergebnissen; Anleitung der studentischen Mitarbeiter*innen; Beteiligung an den übergreifenden Aktivitäten des Internetinstituts und Durchführung von Transferaktivitäten in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern des Instituts.

Voraussetzungen: Erwartet wird ein Hochschulstudium in Informatik, Wirtschaftsinformatik, Technische Informatik, Mathematische Informatik oder vergleichbares mit sehr gutem Abschluss sowie nachgewiesenes Interesse an den gesellschaftlichen Implikationen von digitalisierter Algorithmik, Analytik und Automatisierung. Bewerber*innen sollten zudem gute Kenntnisse in mindestens drei der Bereiche mitbringen: Machine Learning, Künstliche Intelligenz, Big Data, Visualisierung, Mensch-Maschine-Interaktion, Nachvollziehbarkeit von Algorithmen, Mobile Computing, Cloud/Edge Computing, Personalisierung. Bewerber*innen sollten zudem über sehr gute Deutsch- und/oder Englischkenntnisse verfügen. Personen mit geringen Deutschkenntnissen sollten nach einem Jahr das Niveau B1 erreicht haben. Erwartet wird zudem ein hohes Maß an Eigenständigkeit sowie Engagement bei dem Aufbau des neuen Instituts und Forschungsbereichs.

Vergütung: TVöD E 13

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Das WZB fordert Frauen und Personen mit Migrationshintergrund ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Schriftliche Bewerbungen (ausschließlich in elektronischer Form, in einer pdf-Datei) mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Publikationsliste, Zeugnisse, zweiseitige Skizze über eigene Ideen für die Gestaltung der Dissertation) werden unter Angabe der Referenz-Nr. FG18 13 bis zum 25.01.2018 erbeten an:

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH

Prof. Dr. Jeanette Hofmann

Email: Bewerbungen_DII [at] wzb [dot] eu