WZB-Mitteilungen: Generationen

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Matrjoschka (Foto: pixabay)
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„Babyboomer“, „Millennials“ oder jetzt eine ganz neue Protestgeneration – wie sich Gesellschaften verändern, lässt sich auch durch den Vergleich von Altersgruppen zeigen. Das neue Heft der WZB-Mitteilungen enthält solche Analysen. Aber es untersucht auch, was gleich bleibt über Generationen hinweg, was weitergegeben wird und auf welchen Wegen.

Unterschieden im politischen Engagement gehen die Artikel von Dieter Rucht (Jugend auf der Straße) und Philippe Joly und Marcus Spittler (Jung und engagiert) nach, während Anna Holzscheiter der eigenen Disziplin, den politischen Wissenschaften, vorhält, die politischen Beiträge junger Menschen nicht genügend wahrzunehmen (Akteure ohne Arena). Die politische Bedeutung demografischer Veränderungen für ein Gemeinwesen untersucht Katja Salomo am Beispiel Thüringens (Abwanderung, Alterung, Frauenschwund). Wie das Elternhaus Lebenschancen beeinflusst, beschreibt Jianghong Li (Wohlstand und Intelligenz für alle), Jan Paul Heisig stellt im Interview seine Forschungsgruppe vor, die der sozialen Vererbung vor allem von Gesundheit nachgehen will. Weitere Aspekte im Heft sind Zugänge zur Digitalisierung, demografische Analysen der US-Gesellschaft und Fürsorge für ältere Menschen. Vorgestellt wird außerdem der neue A.SK-Preisträger Raj Chetty.

Die aktuelle Ausgabe September 2019 finden Sie hier.

Die WZB-Mitteilungen erscheinen vierteljährlich und gewähren Einblicke in die Forschungsarbeit am WZB. Die Zeitschrift kann unentgeltlich im Abonnement (presse [at] wzb.eu) bezogen werden.