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Auszubildender im Porträt: Jonas Kahle

Jonas Kahle, Foto: Udo Borchert

Jonas Kahle absolvierte von 2010 bis 2013 am WZB eine Ausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung.

„Ich habe die Ausbildung zum FAMS am WZB im Jahr 2010 begonnen und mich sofort sehr wohl gefühlt. Gerade die Arbeit in Projekten war von Beginn an sehr motivierend, da man gleich „richtig“ eingesetzt wird und konstruktiv in Projekten mitarbeiten kann. Dies setzte sich auch in der restlichen Ausbildung fort, so dass ich bei Abschluss der Ausbildung im Januar 2013 bereits Schwerpunkte meiner Arbeit entwickelt hatte und langfristig in ein Projekt eingebunden wurde, in dem ich auch heute noch tätig bin.

Diese Schwerpunkte sind Online-Umfragen und Datenbanken. Mit diesem Profil bin ich in verschiedenen Forschungsprojekten tätig: Von kleinen Umfragen, die in wenigen Tagen erstellt wurden, bis zu dem oben erwähnten Projekt, in dem ich nun bereits seit fast zwei Jahren für die Erhebung und Verarbeitung der Daten zuständig bin und am Ende einen Datensatz für die wissenschaftliche Analyse erstelle. Natürlich ist auch die Dokumentation dieser Arbeit enorm wichtig, da es für andere Forscher nachvollziehbar sein muss, wie der veröffentlichte Datensatz entstanden ist. Gemeinsam mit FAMS aus anderen Berliner Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft bin ich zudem an einem Projekt zur Befragung von Auszubildenden der Leibniz-Gemeinschaft beteiligt. Dieses Projekt haben wir eigenständig geplant und durchgeführt. Außerdem gibt es viele kleinere Aufgaben, die den Forschern den Alltag erleichtern und ihnen somit mehr Zeit geben, sich auf die wissenschaftliche Arbeit zu konzentrieren.

Vor der Ausbildung hatte ich verschiedene naturwissenschaftliche Studiengänge begonnen, bei denen mir aber politische und soziale Themen gefehlt haben. Auch die Praxis kam mir im Studium zu kurz. Deshalb habe ich mich für eine duale Ausbildung am WZB entschieden und freue mich auch heute noch, diese Entscheidung getroffen zu haben. Die abwechslungsreiche Arbeit fordert mich zu immer neuen Problemlösungen heraus und die konkret sichtbaren Ergebnisse motivieren mich enorm. In Zukunft möchte ich gerne weiter am WZB arbeiten und mich dabei in meinen Schwerpunkten weiterbilden, denn die "neuen" Technologien bieten der Wissenschaft enorme Potentiale und gewinnen auch in der Sozialwissenschaft immer mehr an Bedeutung und Einfluss.“