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A.SK Social Science Award

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A.SK Award 2015: Preisrede von Esther Duflo

Zum sechsten Mal hat das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) den A.SK Social Science Award vergeben. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis soll Sozialwissenschaftler/innen ehren, die einen wertvollen Beitrag zu gesellschaftlichen und politischen Reformen leisten. Am 14.10.2017 wurde der US-amerikanische Politikwissenschaftler John G. Ruggie mit dem A.SK Preis ausgezeichnet. Ruggie ist einer der führenden Experten im Feld der Internationalen Beziehungen.

Ermöglicht wird der Preis durch das chinesische Unternehmerpaar Angela und Shu Kai Chan, die eine Stiftung mit einem Startkapital von sechs Millionen Euro ausgestattet haben. Der Preis, dessen Name die Initialen der Stifter-Vornamen enthält, gehört zu den weltweit höchstdotierten Auszeichnungen in den Sozialwissenschaften.

Als erster Preisträger des A.SK Social Science Award wurde der britische Ökonom Sir Anthony Atkinson 2007 für seine Forschungen über soziale Ungleichheit geehrt.

2009 erhielt die amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum den A.SK Social Science Award für ihre Forschungen über die Bedingungen menschlichen Zusammenlebens und soziale Gerechtigkeit. 2011 wurde mit Transparency International erstmals eine Institution ausgezeichnet. 2013 wurde der Preis an Paul Collier (Oxford University) verliehen für seine Forschungsarbeiten über "The Bottom Billion" der Weltbevölkerung. 2015 erhielt die französisch-amerikanische Entwicklungsökonomin Esther Duflo (Massachusetts Institute of Technology und Abdul Latif Jameel Poverty Action Lab in Cambridge) den Preis für ihre experimentellen Forschungsmethoden im Bereich Armutsbekämpfung.

Der Preisträger des A.SK Social Science Award 2017 ist der amerikanische Politikwissenschaftler John G. Ruggie. Ruggie gehört zu den führenden Theoretikern auf dem Gebiet der Menschenrechte und internationalen Beziehungen. Die Preisverleihung an John Ruggie fand am Samstag, den 14. Oktober 2017 am WZB statt.

Zusätzlich wird aus den Erträgen des Stiftungskapitals ein Fellowship für Postdoktoranden finanziert. Es gibt jüngeren Sozialwissenschaftlern und Sozialwissenschaftlerinnen die Möglichkeit, ein Jahr - und in Ausnahmefällen länger - an einem Projekt zu arbeiten, das zur Entwicklung sozialer und politischer Reformen beiträgt.

Die Preisträger und Stipendiaten werden von einer international besetzten Kommission ausgewählt.