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Projekte der "Freunde des WZB"

Friends of the WZB Award

Der „Friends of the WZB Award“ wurde von den Nawi- und Postdoc-Sprechern des WZB initiiert und erstmals 2015 am WZB ausgeschrieben. Er ist ausgestattet mit einem Preisgeld der Freunde des WZB in Höhe von 500 Euro und wird ergänzt vom WZB durch ein Forschungsgeld in gleicher Höhe. Die Jury setzt sich zusammen aus drei WZB-Direktoren und dem Vereinsvorsitzenden der Freunde. Im Herbst 2015 verlieh sie den „Friends of the WZB Award“ an Tine Hanrieder, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Global Governance, für ihren Beitrag „International Organization in Time: Fragmentation and Reform”. Ihr Beitrag über das Scheitern von Reformbemühungen in der Weltgesundheitsorganisation WHO überzeugte die Jurymitglieder durch seine herausragende wissenschaftliche Leistung und Relevanz. Auch die Klarheit der Argumentation und  der konsequente Einsatz der Methode wurden in der Preisbegründung hervorgehoben. Die Jury konnte sich in ihrer Wahl bestätigt füh­len, als Frau Hanrieder kurze Zeit später den mit 10.000 Euro dotierten Berliner Nachwuchs­preis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin erhielt.

Den Friends of the WZB Award 2016 teilen sich Anselm Rink, Maja Adena und das Tandem Heiko Giebler und Aiko Wagner. Anselm Rink wies gemeinsam mit Johannes Hemker von der Columbia University, USA, nach, dass deutsche Sozialämter Menschen besser beraten, die vermeintlich deutscher Herkunft sind. Maja Adena untersuchte mit drei Koautorinnen und einem Koautor den Effekt von Radiopropaganda auf den Wahlerfolg der NSDAP am Ende der Weimarer Republik. Heiko Giebler und Aiko Wagner haben mit Marcel Lewandowski von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg ein Messkonzept für Rechtspopulismus entwickelt.

Die Ausschreibung für 2017 finden Sie hier.

WZB-Zeitzeugen-Interviewprojekt

Das WZB hat in den letzten vier Jahrzehnten die sozialwissenschaftliche Forschung in Deutschland mit geprägt. Es ist auf vielerlei Weise mit deutschen und internationalen Einrichtungen verbunden, zeichnet sich aber auch durch das Alleinstellungsmerkmal aus, von Anfang an multidisziplinär zu arbeiten. Der Wandel der Institution, die Prägung durch herausragende Forscherinnen und Forscher und die Bedeutung des WZB für viele wissenschaftliche Karrieren sollen in einem Dutzend Interviews mit Forscherinnen und Forschern, Politikern, Präsidenten und Administratoren beleuchtet werden. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Menschen, Themen, Strukturen und der gesellschaftliche Kontext. Die Interviews sind gedacht als Beitrag für die Dokumentation der eigenen Entwicklungsgeschichte und werden Teil des im Aufbau befindlichen WZB-Archivs. Die "Freunde des WZB" unterstützen dieses Projekt mit einer Summe in Höhe von 14.000 Euro.

Die Video-Interviews können hier auf der Website angeschaut werden.