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Kooperationen

Das WZB unterhält vielfältige Kooperationen mit Institutionen in Deutschland, Europa und weltweit.
 

Kooperationen im Wissenschaftsraum Berlin
Das WZB ist traditionell eng verbunden mit den Berliner Universitäten, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin. Die Zusammenarbeit gestaltet sich in Forschung und Lehre, in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und durch gemeinsame Berufungen. Jüngstes Beispiel ist das Visual Society Program (ViSoP), in dem junge Gestalterinnen und Gestalter der UdK gemeinsam mit Sozialforscherinnen und Sozialforschern aus dem WZB arbeiten, um neue Zugänge zu gesellschaftlich relevanten Themen zu schaffen und sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse analytisch fundiert visuell umzusetzen. Vielfältige Kooperationsvorhaben bestehen außerdem mit der Hertie School of Governance und der European School of Management and Technology (ESMT).

Regionale Kooperationen
Neben wissenschaftlichen Kooperationen zeichnen sich regionale Kooperationen auch durch gemeinsame Professuren aus. Um die Zusammenarbeit in der empirischen Bildungsforschung auszubauen, haben das WZB und die Universität Erfurt gemeinsam eine Sonder-W2-Professur eingerichtet. Eine gemeinsame Sonder-W2-Professur im Bereich Sozialstrukturanalyse (insbesondere Arbeit und Organisation) soll im Jahr 2016 mit der Universität Potsdam eingerichtet werden.

Internationale Kooperationen
Zu den institutionellen Kooperationspartnern des WZB zählen neben dem International Social Science Council (ISSC) auch internationale Wissenschaftseinrichtungen: die University of Toronto, die University of Sydney, die Rio de Janeiro State University und das Minda de Gunzberg Center for European Studies at Harvard University.

Institutionsbeteiligungen und Ausgründung
Das WZB war 2006 Mitgründer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ GmbH), an dem es zusammen mit der Deutschen Bahn AG, der T-Systems International GmbH und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. sowie der Siemens AG beteiligt ist. Gemeinsam mit der Humboldt-Universität und der Universität der Künste Berlin gehört das WZB zu den Gründungspartnern des Alexander von Humboldt-Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG). Das WZB ist Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Internet und Gesellschaft, die inzwischen alleinige Gesellschafterin des HIIG ist. Gegenstand dieser Gesellschaft ist insbesondere die transdisziplinäre Forschung über das Internet und dessen Wirkungen auf Gesellschaft, Politik, Verfassung, Recht, Kunst und Wirtschaft.

Das WZB ist außerdem Gründungsmitglied des Leibniz Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) e.V. in Bamberg.

Forschungsverbünde
Darüber hinaus koordiniert das WZB den Leibniz Forschungsverbund „Energiewende“, der die Kompetenzen von 22 Leibniz-Instituten zu Energieforschungsthemen vereint. Das WZB ist außerdem an den Leibniz-Forschungsverbünden „Krisen einer globalisierten Welt“, „Bildungspotenziale“ sowie „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ beteiligt und Partner im Leibniz-Forschungscampus „Mobility2Grid“.

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung von Promovierenden und Postdocs
Eine Reihe von Kooperationen dient der gemeinsamen Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das WZB engagiert sich in der Doktorandenausbildung an der Berlin Graduate School for Social Scienes (BGSS) der HU Berlin und dem Berlin Doctoral Program in Economics & Management Science (BDPEMS) der TU Berlin. Gemeinsam mit der FU Berlin und der Hertie School of Governance gründete das WZB die Berlin Graduate School for Transnational Studies (BTS). Zur Ausbildung von Postdoktorandinnen und Postdoktoranden kooperiert das WZB eng mit der Dahlem Research School (DRS) der FU Berlin. Das Berlin Economics Research Associates Program (BERA) ist ein strukturiertes Förder- und Vernetzungsprogramm für junge promovierte Volkswirte aller Berliner Forschungseinrichtungen. Die Angebote des am WZB angesiedelten Kollegs für interdisziplinäre Bildungsforschung (CIDER) richten sich ebenfalls an Postdocs.