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Books 2012

Der Globale Ausnahmezustand

Carl Schmitt und die Anti-Terror-Politik des UN Sicherheitsrates
Der Globale Ausnahmezustand
Author
Christian Kreuder-Sonnen
Publisher
Verlag: Nomos, Baden-Baden 2012
ISBN: 978-3-8329-7147-2
131 pages, € 24,00
Starting with the ‘cosmopolitan state of emergency’ assumption postulated by the risk sociologist Ulrich Becks, this book further develops the thesis that the approach taken by the Security Council to fight terrorism is a global portrayal of Carl Schmitt’s theory of a general state of emergency. Particularly after 9/11, it will be shown that enmity, in Schmitt's terms, took place in the Security Council, and that the suspension of rights, in combination with the introduction of legislative measures, both a central aspect from Schmitt’s theory, were put into practice at a global level.

The so-called Security Council's ‘dictatorship’ questioned not only the strong established belief of a horizontal cooperation in the global governance research, but also distracted the attention from the necessity to constraint its authority. It became less evident that the often acclaimed model for deliberative legitimization of international governance will be possible to implement in a deliberation free global state of emergency.

This work is part of the series Internationale Beziehungen, Volume 18.

Handbook on Multi-Level Governance

Handbook on Multi-Level Governance
(Eds.)
Henrik Enderlein, Sonja Wälti, Michael Zürn
Publisher
Cheltenham: Eward Elgar
ISBN: 978-1-84980-629-9
512 pages, € 51,99
Scholarship of multi-level governance has developed into one of the most innovative themes of research in political science and public policy. This Handbook presents a thorough review of the wide-ranging literature, encompassing various theoretical and conceptual approaches to multi-level governance and their application to policy-making in domestic, regional and global contexts. The importance of multi-level governance in specific policy areas is highlighted, and the contributors - an international group of highly renowned scholars - report on the ways in which their field of specialization is, or may be, affected by multi-level governance and how developments could affect its conceptualization. European integration is considered from its unique standpoint as the key catalyst in the development of multi-level approaches, and the use of multi-level governance in other parts of the world, at both domestic and regional levels, is also considered in detail before focus is shifted towards global governance. The Handbook concludes with a presentation of six policy fields and instruments affected by multi-level governance, including social policy, environmental policy, economic policy, international taxation, standard-setting and policing.

Antiliberales Europa/Anti-liberal Europe

Antiliberales Europa/Anti-liberal Europe
Gosewinkel, Dieter
Dieter Gosewinkel, Peter Schöttler, Iris Schröder (Hg.)
Publisher
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht
ISSN 1612-6033
Online-Ausgabe: www.zeithistorische-forschungen.de/site/40209318/default.aspx
Dieses Themenheft geht den Spuren und Kontinuitäten antiliberaler Konzepte in ihrer Bedeutung nicht nur für den historischen Diskurs um die Integration Europas nach. Solche Spuren reichen als politisches Problem in unsere Gegenwart, indem aktuelle antiliberale Europakonzepte daran anknüpfen. Es geht um die „dunkle“, antiliberale Seite moderner Europakonzeptionen sowie die nicht intendierten Effekte zwangsweiser Europäisierung. Beide Faktoren wirken in je eigener Weise auf den Prozess der europäischen Integration ein. Die in dem Band zur Diskussion gestellte zweifache These lautet: Erstens waren antiliberale Vorstellungen von Europa nicht schlicht anti-europäisch, sondern zielten im Gegenteil darauf ab, spezifische Konzepte der europäischen Integration durchzusetzen. Zweitens ist die Europäisierung durch Gewalt kein Widerspruch in sich; sie kann sogar – unter bestimmten Umständen – den Prozess der europäischen Integration stärken. Beides, antiliberale Europakonzeptionen und Europäisierung durch Gewalt und Krieg, waren möglicherweise notwendige Bedingungen für den durchgreifenden und erfolgreichen Prozess der europäischen Integration.

Understanding Pakistan

Understanding Pakistan
Author
Hermann Kreutzmann, Talat Mahmood (Eds.)
Publisher
Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin
ISBN 978-3-86573-688-8
287 pages, € 40,00
Pakistan gilt als Krisenstaat, der nach innen wie nach außen mit vielfältigen Problemen zu kämpfen hat. Die politischen Verhältnisse sind durch Instabilität gekennzeichnet. Seit der Unabhängigkeit des Landes hat das Militär immer wieder die Macht an sich gerissen und gewählte Regierungen aus dem Amt vertrieben. Der Staat kann sein Gewaltmonopol nur sehr eingeschränkt durchsetzen, einige Regionen stehen unter vollständiger Kontrolle von Stammesführern, Großgrundbesitzern und fundamentalistischen Talibanverbänden. Korruption und Armut sind weit verbreitet und hemmen gesellschaftliche und wirtschaftliche Fortschritte. Hinzu kommen Konflikte zwischen der sunnitischen Bevölkerungsmehrheit und der schiitischen Minderheit sowie zwischen verschiedenen ethnischen Volksgruppen. Diese und weitere Aspekte wie die Außenpolitik Pakistans und besonders dessen Beziehungen zu seinen Nachbarn werden in dem Band, der aus einer Vortragsreihe hervorgegangen ist, aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven erörtert. Ziel ist es, den Lesern einen Eindruck von der Komplexität der Lage zu vermitteln und mögliche zukünftige Entwicklungsrichtungen zu benennen.

Politik und die Regulierung von Information

Politische Vierteljahresschrift, Sonderheft 46
Politik und die Regulierung von Information
Herausgeber
Andreas Busch, Jeanette Hofmann
Publisher
Baden-Baden: Nomos
ISBN 978-3-8329-6540-2
514 pages, 49,90 €
Die Regulierung von Daten, Informationen und Wissen ist längst in die Liga der tagespolitischen Themen aufgestiegen. Auch die Politikwissenschaft hat die Digitalisierung und ihre politischen Implikationen als Gegenstand der Analyse entdeckt. Der Band führt erstmals verschiedene politikwissenschaftliche Perspektiven zu diesem Thema zusammen. Zwei Schwerpunkte werden dabei gesetzt: Zum einen geht es um Information und Wissen als Gegenstand und als Mittel der Regulierung – vor dem Hintergrund, dass in der Wissensgesellschaft sowohl der kommerzielle als auch der politische Wert von Wissen steigt. Zum anderen geht es um personenbezogene Daten, deren Regulierung nicht nur zwischen Produzenten und Konsumenten kontrovers ist, sondern auch zu Konflikten zwischen nationaler und internationaler Ebene führen kann.

Schulaufgaben

Wie wir das Bildungssystem verändern müssen, um unseren Kindern gerecht zu werden
Schulaufgaben
Author
Jutta Allmendinger
Publisher
München: Pantheon
ISBN: 978-3-570-55187-5
304 pages, 14,99 €
Auch nach etlichen Reformen gelingt es den Schulen nicht, Kinder nach ihrer jeweiligen Leistungsfähigkeit zu fördern. Statt Schülern Raum zu geben, um sich in ihrem eigenen Tempo Wissen zu erwerben, werden sie schon früh in starre Lehr- und Zeitpläne gezwungen. Vor allem leistungsschwächere Schüler und Kinder aus nicht privilegierten Elternhäusern werden so rasch abgehängt und ausgesiebt. Am Beispiel von vier ganz unterschiedlichen, aber typischen Jugendlichen zeigt Jutta Allmendinger in ihrem neuen Buch, was schiefläuft im deutschen Bildungswesen. Die authentischen Lebenswege der vier Freunde, die gemeinsam die Kita besuchten und sich dann schnell auseinanderentwickeln, verwebt die Autorin mit den Ergebnissen neuer Analysen zur Sozial- und Bildungsstruktur. Dabei weist Jutta Allmendinger nicht nur auf Fehlentwicklungen im deutschen Bildungswesen hin, sondern macht vor allem konkrete Vorschläge für ein besseres Schulsystem. Fest steht: Wenn wir die Bildungsbarrieren in unserem Land endlich einreißen wollen, brauchen wir mehr Zeit, mehr Geld und eine bessere Vernetzung für unsere

Wende überall?

Von Vorreitern, Nachzüglern und Sitzenbleibern - Jahrbuch Ökologie 2013
Wende überall?
Herausgeber
Heike Leitschuh, Gerd Michelsen, Udo E. Simonis, Jörg Sommer, Ernst U. von Weizsäcker
Publisher
Stuttgart: S. Hirzel Verlag
ISBN 978-3-7776-2152-4
256 pages, € 21,90
Die neue Ausgabe des Jahrbuchs Ökologie rückt das Thema „Wende“ ins Zentrum und geht der Frage nach, wie es um die vielfach geforderte notwendige Umsteuerung in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft eigentlich bestellt ist. Teil I beschäftigt sich mit Stand, Form und Wirkung einer Wende in den Sektoren Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Ernährung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie mit der Wende in den Köpfen und Herzen. Dabei zeigen sich neben manchen Gemeinsamkeiten große Unterschiede. Während über die zukünftige Energiegewinnung und -versorgung höchst kontrovers debattiert wird, mangelt es im Politikfeld Verkehr an einer vergleichbaren Diskussion, und die Bereiche Landwirtschaft und Ernährung erweisen sich bislang als äußerst wenderesistent. Auf die Wirtschaft bezogen werden zwei Beispiele für nachhaltigkeitsorientiertes Unternehmenshandeln präsentiert. In Teil II geht es um aktive Allianzbildner für Nachhaltigkeitsziele, wie Lehrer, Think Tanks und neue Konsumentenströmungen. Teil III setzt sich schließlich mit Strukturen und Themen auseinander, bei denen zukunftsfähige Lösungen noch nicht zu erkennen sind.

Challenging the State: Devolution and the Battle for Partisan Credibility

A Comparison of Belgium, Italy, Spain, and the United Kingdom. Comparative Politics
Challenging the State: Devolution and the Battle for Partisan Credibility
Author
Sonia Alonso
Publisher
Oxford: Oxford University Press
ISBN 978-0-19-969157-9
288 pages, £ 50,00
How do state parties react to the challenge of peripheral parties demanding political power to be devolved to their culturally distinct territories? Is devolution the best response to these demands? Why do national governments implement devolution given the high risk that devolution will encourage peripheral parties to demand ever more devolved powers? The aim of this book is to answer these questions through a comparative analysis of devolution in four European countries: Belgium, Italy, Spain, and the United Kingdom. The author argues that electoral competition between state and peripheral parties pushes some state parties to prefer devolution at some particular point in time. Devolution is an electoral strategy adopted in order to make it more difficult in the long term for peripheral parties to increase their electoral support by claiming the monopoly of representation of the peripheral territory and the people in it. The strategy of devolution is preferred over short-term tactics of convergence towards the peripheral programmatic agenda because the pro-periphery tactics of state parties in unitary centralised states are not credible in the eyes of voters. The price that state parties pay for making their electoral tactics credible is the 'entrenchment' of the devolution programmatic agenda in the electoral arena. The final implication of this argument is that in democratic systems devolution is not a decision to protect the state from the secessionist threat. It is, instead, a decision by state parties to protect their needed electoral majorities.

Handbuch Partizipation und Gesundheit

Handbuch Partizipation und Gesundheit
Herausgeber
Rolf Rosenbrock, Susanne Hartung
Publisher
Bern: Verlag Hans Huber
ISBN 978-3-4568-5045-0
451 pages, € 29,95