WZB-Mitteilungen erschienen

Familie: Politik, Lebensformen und Einstellungen im Wandel

Der Abschied vom Standard des männlichen Alleinverdieners vollzog sich in Deutschland erstaunlich schnell. Immer noch steigen Frauen oft aus dem Berufsleben aus, wenn sie Kinder bekommen. Zwei sich scheinbar widersprechende Befunde – zwei Beiträge im März-Heft der Vierteljahresschrift WZB-Mitteilungen. Schwerpunkt des Heftes ist „Familie“, die Beiträge sondieren das Spannungsfeld zwischen zähen Rollenbildern und Umbrüchen im Zusammenleben der Generationen.

Den Siegeszug des Zweiverdienermodells seit der deutschen Vereinigung analysiert Agnes Blome. Dass Mutterschaft und Karriere immer noch schwer vereinbar sind, zeigt dagegen Nadiya Kelle in ihrem Beitrag „Grenzen des Wandels“. Wie – und dass – Kinder die Erwerbstätigkeit ihrer Väter beeinflussen, beschreiben Matthias Pollmann-Schult und Mareike Wagner.

Weitere Beiträge des Heftes: das Familieneinkommen nach einer Trennung und dem Jobverlust, die Pflege alter Eltern, der Zusammenhang von Bildung – speziell Schule – und Familie, Familienunternehmen, Vereinbarkeitsfragen in der Wissenschaft und die Bundestagswahl 2013.

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