Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Jutta Allmendinger

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 4. Oktober anlässlich des Tages der Deutschen Einheit 14 Frauen und 17 Männer aus allen Bundesländern mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die 31 Bürgerinnen und Bürger setzen sich unter anderem für die Integration ausländischer Mitbürger sowie die interkulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen ein oder haben sich in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft verdient gemacht.

Die WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger erhielt aus der Hand des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz Erster Klasse. In der Begründung des Bundespräsidialamts heißt es: „Die renommierte Soziologin hat mit ihren Studien auf dem Gebiet der Bildung, des Arbeitsmarktes und der Gleichstellung von Frauen und Männern Pionierarbeit geleistet. Einer der Themenschwerpunkte von Jutta Allmendinger ist die Untersuchung von Bildungs- und Berufsverläufen und des Sozialgefälles im Bildungssystem. Dabei prägte sie den Begriff der Bildungsarmut. Seit dem Jahr 2007 ist Jutta Allmendinger Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, des größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstituts Europas. Zudem ist sie Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und Honorarprofessorin an der Freien Universität Berlin. Darüber hinaus engagiert sich Jutta Allmendinger seit langem in zahlreichen Organisationen.“

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