Statement von Jutta Allmendinger

Das WZB erklärt sich solidarisch mit der Central European University in Budapest

Eine von der ungarischen Regierung initiierte Änderung des Hochschulgesetzes bedroht die Central European University (CEU) und andere internationale Institutionen in Ungarn in ihrer Existenz. Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB, verurteilt in einem am Montag, 3. April, herausgegebenen Statement die Gesetzesänderung, die das Ende der CEU bedeuten könnte, und ruft zur Solidarität mit der 1991 gegründeten Universität auf. Trotz der weltweiten Proteste haben die Parlamentarier am Dienstag, 4. April, mehrheitlich für die Änderung des Hochschulgesetzes gestimmt. 

Statement der WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger:

„Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung hat nachhaltige und enge Beziehungen mit der Central European University (CEU) in Budapest, eine der führenden akademischen Institutionen in Europa. Wir sind tief erschüttert von der geplanten Änderung des Hochschulgesetzes durch die ungarische Regierung, die die Existenz der CEU und darüber hinaus die Freiheit der Wissenschaft bedroht. Das WZB erklärt sich solidarisch mit den Forscherinnen und Forschern der CEU, die sich für den Fortbestand ihrer Institution und die Grundprinzipien der Freiheit von Forschung und Lehre einsetzen.“

Mehr Informationen zur Gesetzesänderung und zum Protest der CEU finden Sie hier. 

Viele Medien haben über die Gesetzesnovelle berichtet, die die Arbeit internationaler Institutionen in Ungarn massiv verschlechtern würde.