WZB-Mitteilungen feiern Jubiläum

Disziplinen überschreiten: Forschen in Grenzgebieten

Krieg und Vertreibung, Mehrebenen-Governance, neue Akteurstypen und neuartige Kriege, riesige Datenströme: Die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts stellt den Sozialwissenschaften neue Fragen. Und diese nutzen neue Möglichkeiten und Methoden. In der 150. Ausgabe der WZB-Mitteilungen berichten Forscherinnen und Forscher des WZB, welche Disziplinengrenzen sie überschreiten – und wie.

Die neue Datenlage beschäftigt Forschung (Alexandros Tokhi und Christian Rauh über Big Data) und Bibliothek (Sebastian Nix und Alessandro Blasetti über Open Access). Ausflüge in die Welt der Kunst unternehmen die Ökonomen Steffen Huck und Michael Hutter. Weitere Beiträge reflektieren das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft, von quantitativer und qualitativer Sozialforschung, von Neuroscience und Markt, von Nachhaltigkeit und Recht.

Das Heft markiert ein Jubiläum: Seit Juni 1978 sind die WZB-Mitteilungen 150 Mal erschienen. Alle drei Monate geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hauses Auskunft über ihre Arbeit. Diesmal gibt auch die Zeitschrift Auskunft über sich selbst: WZB-Pressechef Paul Stoop analysiert 37 Jahre gedruckter Wissenschaftskommunikation.

Die WZB-Mitteilungen erscheinen vierteljährlich und gewähren Einblicke in die Forschungsarbeit am WZB. Die Zeitschrift kann unentgeltlich im Abonnement bezogen werden. Die aktuelle Ausgabe Dezember 2015 finden Sie hier.