Heinz-Maier-Leibnitz-Preis an Céline Teney
Professorin Céline Teney ist mit einem der zehn Heinz-Maier-Leibnitz-Preise 2016 ausgezeichnet worden. Nach Stationen am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und an der Universität Harvard leitet die Integrationsforscherin und politische Soziologin eine Nachwuchsgruppe an der Universität Bremen. Die Jury des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vergebenen Preises hob die thematische Bandbreite und die methodische Exzellenz von Teney hervor.
In der Begründung der Jury heißt es über Céline Teney: "Kennzeichnend für ihre Forschung ist die thematische Bandbreite von der Akkulturation ethnischer Minderheiten, über die Transnationalisierung von Eliten und anderen sozialen Gruppen bis zum Wahlerfolg rechtsextremistischer Parteien. Dabei bedient Teney sich gekonnt einer Vielfalt von Methoden der Datenanalyse, beispielsweise geografisch gewichteter statistischer Auswertungsverfahren in ihrer Analyse des Wahlerfolgs der NPD."
Der seit 1977 jährlich vergebene Heinz-Maier-Leibnitz-Preis soll hervorragenden jungen Forscherinnen und Forschern Anerkennung und Ansporn zugleich sein. Die mit je 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird in diesem Jahr am 18. Mai in Berlin verliehen.
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Über den Heinz Maier-Leibnitz-Preis