Wie der Erfolg zu unserer Leitwährung wurde
Erfolg oder Scheitern - dazwischen gibt es kaum noch eine Grauzone. So jedenfalls lautet die Diagnose eines Sonderbandes des Leviathan, der Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft, die vom WZB mitherausgegeben wird. Das knapp dreihundert Seiten starke Buch untersucht den Aufstieg des Erfolgs zur gesellschaftlichen Leitwährung und diskutiert die Folgen. Das Buch wurde am Dienstag, 27. Mai, im WZB vorgestellt.
Aufhänger für den Sammelband "Erfolg. Konstellationen und Paradoxien einer gesellschaftlichen Leitorientierung" ist die Tagung zu "Erfolgskulturen der Gegenwart", die im Februar 2012 am WZB stattfand. Die drei Teile des Bandes, in denen Tagungsteilnehmer und zahlreiche weitere Autorinnen und Autoren vertreten sind, sind der historischen Perspektive, der sozialen Einbindung und der individuellen Adaption von Erfolg gewidmet. Herausgegeben wird der Band von Denis Hänzi, Hildegard Matthies und Dagmar Simon.
Infos zum Sonderband auf der Seite des Nomos-Verlags
Mit den Herausgebern diskutierten bei der Buchvorstellung Ute Scheub und Jürgen Kocka. Ein Interview mit Jürgen Kocka auf Deutschlandradio Kultur hören Sie hier.