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Auszubildende im Porträt: Selda Grauman

Selda Grauman, Foto: Martina Sander-Blanck

Selda Grauman absolvierte ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement am WZB.

"Vor meinem Abitur 2010 hätte ich niemals gedacht, dass ich später einmal in einem Büro arbeiten würde. Büroarbeit erschien mir damals trocken und langweilig. Da ich mich jedoch nicht für ein Studienfach entscheiden konnte, wählte ich als vorläufige Übergangslösung ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer gemeinnützigen europäischen Forschungsstiftung. Dort wurde ich in der Verwaltung eingesetzt und merkte wider Erwarten recht schnell, dass mir die vielen Verwaltungs-, Organisations- und Sekretariatsaufgaben doch Spaß machten. Nachdem das FSJ vorbei war und sich meine Studienpläne immer noch nicht geklärt hatten, begann ich mich für das Jahr 2012 auf Ausbildungsplätze als Kauffrau für Bürokommunikation zu bewerben.

Als ich die Zusage vom WZB bekam, habe ich mich sehr gefreut, da es bereits früh zu meinem favorisierten Ausbildungsbetrieb unter meinen versendeten Bewerbungen geworden war. Die angenehme Atmosphäre und die Offenheit, die mir bereits bei Einstellungstest und Bewerbungsgespräch begegnet waren, und auch der Gedanke, weiterhin für eine Forschungseinrichtung arbeiten zu können, hatten mich schon lange überzeugt.

Die Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau für Bürokommunikation ist im WZB sehr abwechslungsreich. Man durchläuft alle Abteilungen der Verwaltung, von Personalservice über Reisekostenstelle und Buchhaltung bis hin zu Einkauf und Drittmittelstelle, ebenso einige Forschungs- und auch die beiden Geschäftsführungssekretariate. Ich würde die Ausbildung jedem empfehlen, der Spaß an organisatorischen Aufgaben und Verwaltungstätigkeiten hat und gerne strukturiert arbeitet.

Meine Entscheidung, eine Ausbildung im WZB zu machen, habe ich nicht bereut. Hier habe ich als Azubi, im Gegensatz zu dem, was ich von einigen Mitschülern in meiner Berufsschulklasse aus anderen Betrieben gehört habe, nicht das Gefühl „nur eine günstigere Arbeitskraft“ zu sein, sondern, dass meine Arbeit geschätzt wird und ich in Bezug auf meine Ausbildung gefördert werde."