Press release

Forschung bildet

Der neue „WZBrief Bildung“ informiert kompakt über Bildungsforschung

Das deutsche Schulsystem ist durchlässig – aber nur in eine Richtung: von oben nach unten. In Deutschland entscheiden sich die Bildungskarrieren von jungen Menschen schon sehr früh – mit der Verteilung auf verschiedene Schultypen. Das hat Nachteile vor allem für Kinder aus sozial schwachen Familien, die besonders oft an Hauptschulen lernen. Dem deutschen Schulsystem gelingt es so nicht, soziale Benachteiligungen im Laufe der Schulzeit zu verringern. Wie das deutsche Schulsystem Ungleichheiten verursacht und verstärkt, beleuchtet der erste „WZBrief Bildung“, eine neue Publikation des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozial-forschung (WZB). Autorin ist Prof. Dr. Heike Solga, Direktorin der WZB-Abteilung „Ausbildung und Arbeitsmarkt“.

Der „WZBrief Bildung“ wird mehrmals im Jahr erscheinen und jeweils ein Thema behandeln. Ergebnisse der Bildungsforschung werden aktuell, kompakt und verständlich dargestellt. Themen werden unter anderem sein: das deutsche Bildungssystem im internationalen Vergleich, Bildungsungleichheit durch Sonderschulen und schulische Integration der ersten Zuwanderergeneration.

Die neue Publikation richtet sich nicht in erster Linie an Wissenschaftler,sondern an Experten und interessierte Laien in Politik, Schulen, Verbänden und Medien. Beitragen werden Wissenschaftler am WZB, die zu Fragen von Bildung und Ausbildung im Lebensverlauf und den Übergängen zwischen Bildungsinstitutionen und Arbeitsmarkt forschen. Dazu gehören derzeit insbesondere die Abteilung „Ausbildung und Arbeits-markt“ sowie die Projektgruppe „Education and Transitions into the Labour Market“.

Der erste „WZBrief Bildung“ erscheint am 16. Oktober 2008.

Er ist im Internet unter www.wzb.eu/wzbriefbildung als PDF abrufbar. Ein Mailservice, der über jede neue Ausgabe des „WZBriefs Bildung“ informiert, kann entweder dort oder per E-Mail abonniert werden: wzbriefbildung [at] wzb.eu . Die Publikation erscheint ausschließlich elektronisch.

Der nächste „WZBrief Bildung“ ist für Ende Oktober 2008 geplant.

Bei Rückfragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an: Wiebke Peters, Pressereferat, Tel.: 030-25491-517, E-Mail: wiebke.peters [at] wzb.eu