Forschung in Krisensituationen

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) hat am 23. Januar ein Positionspapier zur Forschung in Krisensituationen veröffentlicht. Darin formuliert er Forderungen an Wissenschaft und Politik, um die Forschung für den Krisen- und Katastrophenfall besser aufzustellen.

Gefordert werden unter anderem ein Notfallplan mit permanenter Koordinierungsstelle zur Organisation gemeinsamer Forschungsaktivitäten, eine verbesserte Standardisierung von Datenerhebungen sowie ein schnellerer Informationsaustausch zwischen Forschung, Politik, öffentlicher Verwaltung und örtlicher Katastrophenhilfe.

Der RatSWD berät seit 2004 die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-,Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Das WZB ist mit der Trägerschaft und der Wahrnehmung der Geschäfte des RatSWD und seiner Geschäftsstelle beauftragt.