Der Kleine Bildungsgipfel. Bildung für das 21. Jahrhundert
„Bildung, Bildung, Bildung!“ lautet die Beschwörungsformel, wenn über die Zukunft Deutschlands in der Welt gesprochen wird. Bildung als Lösung (fast) aller großen Zukunftsprobleme findet nicht nur in allen politischen Lagern ungeteilte Zustimmung, sondern auch in Wirtschaft und Wissenschaft, unter Experten und in der öffentlichen Diskussion. Mit solchen Konsensformeln bleiben aber meist die grundlegenden Probleme verdeckt – und weiterer Streit entzündet sich an den Detailfragen nach Art und Ausmaß der Bildung, nach Strukturen und Zuständigkeiten. Im Kolloquium sollen einige der oft vernachlässigten Fragen im Mittelpunkt stehen: Was heißt Bildung eigentlich, und wie soll sie im 21. Jahrhundert aussehen? Geht es um „Menschen- oder Persönlichkeitsbildung“, „Employability“, Integration, Toleranz, Zivilität? Welchen gesellschaftlichen Gruppen sollte welche Art der Bildung zuteil werden? Gibt es auch ein Zuviel an Bildung, „falsche Bildung“ oder „Verbildung“?
Auf dem Podium diskutieren:
Kurt Edler, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. und Mitglied am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg
Prof. Dr. M. Rainer Lepsius, Emeritus Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Prof. Dr. Heike Solga, Direktorin der Abteilung „Ausbildung und Arbeitsmarkt“ am WZB
Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg
Moderation: Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., WZB, Prof. Dr. Hans-Peter Müller, HU Berlin
Ansprechpartner: Christian Ebner: christian.ebner [at] wzb.eu; Tel. 030 / 25 491 523
Stephan Paetz: stephan.paetz [at] sowi.hu-berlin.de; Tel. 030 / 2093 4355
Die Veranstaltung steht im Kontext des Nationalen Bildungspanels, an dem das WZB beteiligt ist, sowie eines Forschungsseminars an der Humboldt-Universität zum Thema „Bildung – Zur Geschichte einer Idee und ihrer Zukunft“.
Das WZB bietet für die Zeit der Veranstaltung Kinderbetreuung an. Wir bitten um Anmeldung des Betreuungswunsches bis zum 29. Januar 2010 unter Angabe des jeweiligen Alters des Kindes.