Tuesday, 5 May 2026

WZB in deinem Kiez I: Noch immer Ungleichheiten zwischen Ost und West?

Späti-Vortrag und Kiez-Führung

Wie haben sich soziale Unterschiede zwischen Ost und West in Berlin und Deutschland seit der Wiedervereinigung verändert? Wo zeigen sich Ungleichheiten heute noch besonders deutlich – und was sagt die Forschung dazu? Und wie war das eigentlich während der deutschen Teilung in Berlin, besonders im Berliner Mitte-Kiez?

Diesen Fragen widmet sich die Auftaktveranstaltung am Dienstag, 5. Mai 2026 der Reihe „WZB in deinem Kiez: Sozialwissenschaften treffen urbane Kiez-Kultur in Berlin“. 

Ausgangspunkt ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit sozialer Ungleichheit, welcher auch im Berliner Stadtraum sichtbar ist – insbesondere mit Blick auf Entwicklungen zwischen Ost und West, auf Nachwirkungen historischer Trennlinien und auf aktuelle soziale Dynamiken.

Der Abend besteht aus einem thematischen Vortrag in einem Kiez-Späti von WZB-Präsidentin Nicola Fuchs-Schündeln sowie einer Führung durch den Kiez-Untergrund mit Berliner Unterwelten e.V.  So werden Forschung und Stadterkundung miteinander verbunden — nah an den Themen, nah am Ort und offen für den Austausch mit der Nachbarschaft.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden möchten wir ins Gespräch kommen, wie sich Ungleichheiten in Berlin heute zeigen, welche historischen Spuren bis in die Gegenwart reichen und welche Perspektiven für ein gerechteres Zusammenleben im Kiez denkbar sind. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

Die Veranstaltungsreihe “WZB in deinem Kiez” besteht aus drei Veranstaltungen im Mai und Juni und richtet sich an alle Interessierten, Veranstaltungssprache ist Deutsch. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Forschung zu sozialer Ungleichheit mit urbaner Berliner Alltagskultur zu verbinden und Themen wie Migration, Gentrifizierung und soziale Teilhabe in einem niedrigschwelligen, lokalen Format zugänglich zu machen.

Lara Bister und Emily Frank, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Forschungsgruppe Gesundheit und soziale Ungleichheit, erhielten für dieses Projekt die Transferförderung "WZB Wirkt" der Freunde des WZB e.V.