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Karl-Polanyi-Preis

WZB-Forscherin Sophie Mützel ist mit dem Karl-Polanyi-Preis ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis für ihren Aufsatz „Koordinierung von Märkten durch narrativen Wettbewerb“, der in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie erschienen ist. Darin zeigt sie am Beispiel der Brustkrebstherapieforschung, wie Erzählungen und Erwartungen der beteiligten Akteure einen Wettbewerb strukturieren können, noch bevor es ein fertiges Produkt gibt.

Current research

How much inequality can a democracy take? Does heterogeneity hinder democratization? How does the unequal distribution of power resources and income effect the stability of a democracy? Previous research linking heterogeneity and democracy usually focuses on a single dimension of heterogeneity. Wolfgang Merkel (WZB) and Brigitte Weiffen (University of Konstanz) have now drawn an overall picture: Their empirical analysis gauges the effect of various dimensions of heterogeneity, especially in young democracies from the mid-1970s until 2007.

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Studie

Abitur ja, Studium nein danke: Das sagen hierzulande 30 Prozent aller Schulabgänger mit Hochschulreife. Damit zählt Deutschland zu den Ländern mit der bei weitem geringsten Studierneigung. Unterschiede zeigen sich aber auch zwischen den Bundesländern. Während in Bayern 80 Prozent der Abiturienten später zur Hochschule gehen, sind es in Nordrhein-Westfalen nur 60 Prozent. Warum das so ist, hat ein Forscherteam am WZB herausgefunden: In Regionen, denen es wirtschaftlich gut geht, entscheiden sich mehr junge Menschen für ein Studium.

Podiumsdiskussion

Schuldenkrise und Euro-Rettung haben Europa unfreiwillig zu neuer Popularität verholfen. Über die Zukunft Europas wird diskutiert, zum Teil auch erbittert gestritten – und das nicht nur in Brüssel, sondern auch in den nationalen Parlamenten und Medien, auf der Straße und in den Wohnzimmern. Europa scheint bei den Bürgern angekommen zu sein. Ist der Streit also gut für Europa? Darüber diskutieren wir am 7. Februar, ab 18 Uhr, im WZB.