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Studie

Welche Wirkung kann Radiopropaganda bei der Etablierung einer Diktatur entfalten? Diese Frage hat WZB-Forscherin Maja Adena gemeinsam mit einem internationalen Wissenschaftler-Team am Beispiel NS-Deutschlands untersucht. Das Fazit: In Regionen mit höherer Radioverbreitung und besserem Radioempfang haben die Nationalsozialisten im März 1933 deutlich höheren Wählerzuwachs erzielt als in anderen Regionen. Die Studie, die den politischen Einfluss des Radios in der Weimarer Republik vergleichend einbezieht, ist soeben in "The Quarterly Journal of Economics" erschienen.

Interview mit Michael Zürn

Eine echte Alternative zu Europa haben die Europakritiker auch nicht, sagt Michael Zürn, Direktor der WZB-Abteilung Global Governance, in einem Interview mit der Deutschen Welle. Die Rechtspopulisten lehnten alles Offene und Internationale ab – ohne eigene politische Konzepte. Europakritische Stimmen seien gleichzeitig aber auch eine normale Begleiterscheinung für eine Institution, die immer größer und mächtiger werde.

Presseinformation

Frauen in einer festen Partnerschaft sind in allen westlichen Industriestaaten seltener und mit weniger Stunden erwerbstätig als ihre Männer. In Deutschland ist die Aufteilung von Erwerbsarbeit in Paarbeziehungen besonders ungleich verteilt, wie eine Studie con Lena Hipp (WZB) und Katrin Leuze Universität Hannover zeigt, in der die Arbeitszeitunterschiede in Paarbeziehungen in 27 Ländern untersucht wurden. In Deutschland beträgt der Arbeitszeitunterschied zwischen Männern und Frauen 16 Stunden pro Woche; in Slowenien nur 3 Stunden.

Frauen und Männer

Frauen in einer festen Partnerschaft sind in allen westlichen Industriestaaten seltener und mit weniger Stunden erwerbstätig als ihre Männer. In Deutschland ist die Aufteilung von Erwerbsarbeit in Paarbeziehungen besonders ungleich verteilt, wie eine Studie von Lena Hipp (WZB) und Kathrin Leuze (Universität Hannover) zeigt, in der die Arbeitszeitunterschiede in Paarbeziehungen in 27 Ländern untersucht wurden. In Deutschland beträgt der Arbeitszeitunterschied zwischen Männern und Frauen 16 Stunden pro Woche; in Slowenien nur 3 Stunden.

Fokus Neukölln am 19. April, 20 Uhr

300.000 Einwohner leben im Berliner Bezirk Neukölln. Der Bezirk bildet eine eigene Großstadt in der Metropole Berlin. Hier stellen sich die gesellschaftlichen Fragen des 21. Jahrhunderts. Wie sichert man Inklusion aller Bürger? Wie garantiert man die Teilhabe von Zuwanderern? Wird die kulturelle, soziale und weltanschauliche Vielfalt gelebt und geschätzt oder schotten sich die Menschen voneinander ab? Am 19. April 2016 um 19 Uhr werden bei der Veranstaltung „Fokus Neukölln II“ in der Villa Neukölln aktuelle Studien zu Integration, Kultur und Wohnen in Neukölln vorgestellt.

Einladung zur Pressekonferenz am 3. Mai, 10 Uhr

Wie leben Migranten in Deutschland? Wie zufrieden sind sie? Wie gut sind Zuwanderer in Ausbildung und Beruf integriert? Wo liegen die Herausforderungen für die Integration angesichts der aktuell starken Zuwanderung? Antworten auf diese und andere Fragen liefert der Datenreport 2016, der Sozialbericht für Deutschland. Er wird am Dienstag, 3. Mai um 10 Uhr in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Herausgeber und Autoren präsentieren auf der Pressekonferenz ausgewählte Ergebnisse zum Thema Migration und Integration.