Leviathan zu Max Weber

Anlässlich des 100. Todestags von Max Weber wurde in diesem Jahr viel über Leben und Werk des großen Denkers getagt und diskutiert. In der sozialwissenschaftlichen Zeitschriftenlandschaft ist es hingegen auffallend ruhig geblieben. Der neue Leviathan widmet dem Mitbegründer der Soziologie nun einen eigenen Schwerpunkt.

Der Leviathan versammelt Texte, die mit Politik und Herrschaft, Kapitalismus, Bürokratie und Wissenschaft einige zentrale Themen seines Werkes aufgreifen. Ein zweiter Schwerpunkt über Brasilien beschäftigt sich mit der gegenwärtigen bedrohlichen Krisenakkumulation und der Frage, wie sich der Rechtsruck in dem größten südamerikanischen Land erklären lässt. 

Herausgegeben wird die Zeitschrift seit 2005 in einer Kooperation zwischen dem NOMOS Verlag (Baden Baden), dem WZB, der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Hertie School (seit 2009). 

11.12.20