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Wichtigster deutscher Nachwuchspreis

Professorin Céline Teney ist mit einem der zehn Heinz-Maier-Leibnitz-Preise 2016 ausgezeichnet worden. Nach Stationen am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und an der Universität Harvard leitet die Integrationsforscherin und politische Soziologin eine Nachwuchsgruppe an der Universität Bremen. Die Jury des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vergebenen Preises hob die thematische Bandbreite und die methodische Exzellenz von Teney hervor.

Nachgefragt bei Tamás Keller

Was hat Willenskraft mit Lernerfolg zu tun und was kann die Bildungsforschung daraus lernen? Darüber sprachen wir mit unserem Gast Dr. Tamás Keller.

Anna Holzscheiter über

Zahlreiche internationale NGOs setzen sich dafür ein, Kinderarbeit zu verbieten. Ihr Anspruch ist es, als politische Repräsentanten der Kinderarbeiter aufzutreten, um deren Bedingungen zu verbessern. Gleichzeitig haben sich Kinder und Jugendliche, die Kinderarbeit leisten, organisiert, um selbst für ihre Rechte einzutreten. Anna Holzscheiter, Leiterin der WZB-FU-Nachwuchsgruppe Governance for Global Health,
zeigt jetzt in einer Analyse, wie stark deren Forderung nach selbstbestimmter Vertretung mit den Vorstellungen der westlichen NGOs kollidiert.

Guest article by Wolfgang Merkel

The current influx of refugees to Germany and Europe also poses a challenge to social and political cohesion. Years of growing inequality of income and wealth are accompanied by increased cultural and religious differences. “The greater the level of socio-economic and ethno-religious inequality, the lower the level of mutual trust among citizens,” says WZB director Wolfgang Merkel in an article on “Social Europe.”

Studie von WZB, ZEIT und infas

Kennen wir uns eigentlich selbst? Wissen wir, was wir wollen, was wir schätzen an unserem Leben und was wir gerne nachfolgenden Generationen mit auf den Weg geben würden? Worauf könnten wir verzichten? Was ist uns wichtig? In welchem Verhältnis stehen für uns Beruf und Privates, persönliche Erfüllung und materieller Wohlstand, Selbstbestimmtheit und Familienwunsch? All diese Fragen sind Thema der großen Vermächtnisstudie, welche DIE ZEIT, infas und WZB vor zwei Jahren gemeinsam initiiert haben.

WZBrief Arbeit

Die Arbeitssituation und die Beschäftigungsverhältnisse von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen werden seit Jahrzehnten kontinuierlich erforscht. Bislang existierte aber keine Gesamtevaluation der arbeitnehmernahen Forschung. Ist sie im sozialwissenschaftlichen Forschungskanon fest verankert, eher rückläufig oder nimmt sie zu? Stefan Stuth legt in seinem aktuellen WZBrief Arbeit erstmals eine umfassende Analyse  der arbeitnehmernahen Forschung von 1970 bis 2003 vor. Seine Bilanz zeigt: Das Forschungsvolumen blieb zwar konstant, verteilte sich aber auf immer mehr Projekte und Themen.

Blog by Mattias Kumm

With the death of Justice Antonin Scalia, President Obama could shift the balance of power on the U.S. Supreme Court in favor of the Democrats. If Republicans delayed the procedure or refused to vote on any nominee Obama puts forward, as they have indicated, would they violate their constitutional responsibilities, as Democrats insist?

Neuerscheinung

Die Nutzung von Mobilgeräten nimmt stetig zu. Wie wir von A nach B kommen, entscheidet immer häufiger unser Smartphone. Wer ein Taxi braucht, benutzt seine Taxi-App und bucht bei Onlinediensten wie Uber. Weil Mietsysteme immer attraktiver werden und das Auto mit Bahn, Bus und Rad auf gemeinsamen digitalen Plattformen um Kunden konkurriert, wird sich das Machtgefüge innerhalb der Verkehrsbranche drastisch verändern. Von den Wegen und Chancen der digitalen Mobilitätsrevolution handelt das neue Buch der WZB-Forscher Weert Canzler und Andreas Knie.

Studie von BayernForum und WZB

Wie leben junge Menschen in Bayern heute? Was ist ihnen wichtig und wie zufrieden sind sie mit den verschiedenen Lebensbereichen? Welche Vorstellungen haben sie von Beruf, Partnerschaft, Familie und der Gesellschaft? Was brauchen sie, um ihre Lebensentwürfe zu verwirklichen? Und was erwarten sie von der Politik? Die jungen Menschen in Bayern, Männer wie Frauen, wollen eine eigene Familie mit Kindern. Antworten auf diese Fragen gibt eine Studie, die das WZB für das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt hat. Die Studie wurde heute in München vorgestellt.

Lecture by Antony Loewenstein

Europe and Germany are struggling to cope with an influx of refugees from the Middle East and Africa. Fences and walls, to keep asylum seekers out, are replacing sustainable solutions. For his book, journalist and WZB Visiting Researcher Antony Loewenstein investigates how governments around the world are increasingly privatizing and warehousing refugees, outsourcing responsibility to companies running detention centers, health care and surveillance drones for profit. Australia, America and Britain are leaders in the field and Europe is now following.