Zahlreiche internationale NGOs setzen sich dafür ein, Kinderarbeit zu verbieten. Ihr Anspruch ist es, als politische Repräsentanten der Kinderarbeiter aufzutreten, um deren Bedingungen zu verbessern. Gleichzeitig haben sich Kinder und Jugendliche, die Kinderarbeit leisten, organisiert, um selbst für ihre Rechte einzutreten. Anna Holzscheiter, Leiterin der WZB-FU-Nachwuchsgruppe Governance for Global Health,
zeigt jetzt in einer Analyse, wie stark deren Forderung nach selbstbestimmter Vertretung mit den Vorstellungen der westlichen NGOs kollidiert.