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Wolfgang Merkel on the US elections

"Sedate, complacent, and deaf toward those at the bottom" - political scientist Wolfgang Merkel does not hold back with criticism when speaking about his own class, the better-to-do and the establishment of civil society and politics. The WZB researcher analyses Donald Trump's rise to power for the online journal "Internationale Politik und Gesellschaft" ("International politics and society"), edited by the German social democratic Friedrich Ebert Foundation.

Handbuch neu erschienen

Bologna, Exzellenzinitiative, Evaluationen – diese Stichworte stehen exemplarisch für den tiefgreifenden Wandel, den das deutsche Wissenschaftssystem erlebt. Nach wie vor gibt es viele Baustellen. Einen kritischen Blick auf den Fortgang der Arbeiten werfen die Autorinnen und Autoren des Handbuchs Wissenschaftspolitik, das nun in einer zweiten, umfassend bearbeiteten Auflage zusammen mit neuen Artikeln erschienen ist. Der systematische Blick auf die Wissenschaftspolitik zeigt, dass die Rolle der Politik für die Wissenschaft immer wichtiger wird.

Publikation

Der European Research Council (ERC) gilt als großer Wurf in der europäischen Wissenschaftspolitik und steht seit seiner Gründung im Jahre 2007 für Grundlagenforschung, höchste Forschungsqualität und weltweit sichtbare Reputation. Die Entstehung des europäischen Forschungsrates war jedoch alles andere als selbstverständlich, gilt Forschungsförderung aus Brüssel doch als wirtschaftlich und politisch stark zweckgebunden.

Patricia Wratil auf BR Alpha

Hartz IV, Altersarmut und das Schrumpfen der Mittelschicht: die soziale Ungleichheit in Deutschland wächst. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Und was heißt es, arm zu sein in einem reichen Land? Patricia Wratil wurde auf BR Alpha, dem Bildungskanal der ARD, zum Thema Ungleichheit in Deutschland interviewt und stellte dabei Ergebnisse der Vermächtnisstudie von WZB, der ZEIT und infas vor.

Leibniz Energy Talk am 1. November

Der Stromsektor ist Vorreiter bei der Nutzung erneuerbarer Energien. 33 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland wurden im Jahr 2015 bereits durch erneuerbare Energien gedeckt. Damit die Energiewende gelingt, muss auch im Wärme- und Verkehrsbereich stärker auf die Erneuerbaren gesetzt werden. Wenn man sauberen Strom nutzt, um in anderen Sektoren den Einsatz von fossilen Energien zu reduzieren, spricht man von "Sektorkopplung". Welche Rolle spielt hierbei die Digitalisierung? Wer wird sich auf dem Energiemarkt mit intelligenten Lösungen für eine digitale Vernetzung der Sektoren behaupten?

Austausch

Heike Haarhoff, Redakteurin für Gesundheitspolitik, Medizin und Bioethik bei der taz in Berlin, ist bis Ende Dezember 2016 Journalist in Residence am WZB. Während ihres Aufenthalts untersucht sie die Rolle globaler Institutionen im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Das WZB vergibt jedes Jahr Stipendien an Journalistinnen und Journalisten, die zu Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten und Interesse am Austausch mit der Forschung haben.

WZB invites to 2016 ICON∙S Conference 17-19 June

More than ever before, questions of movement across borders, displacement and belonging, equality and inequality, membership and otherness have become pressing issues worldwide. Public law structures line-drawing, practices of inclusion and exclusion, borders and boundaries of many kinds raise persistent questions within contemporary domestic, transnational and international public law. During three days, on 126 panels and over 400 presentations this year’s ICON∙S Conference “Border, Otherness and Public Law” will explore these and related themes.

Neuer Index zeigt

Mitbestimmte Unternehmen engagieren sich stärker in der dualen Ausbildung als andere. Das zeigt eine Analyse mit dem neuen Mitbestimmungsindex MB-ix. Das Instrument misst, wo und wie stark die gesetzlich gesicherte Partizipation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Politik und Performance von Unternehmen beeinflusst.

Now online

A team of WZB researchers has compiled a comparative dataset of election surveys covering 128 national elections in 51 countries from 1994 to 2011. These election surveys had been collected by the Comparative Study of Electoral Systems (CSES). The new dataset, which was assembled by Bernhard Weßels, Heiko Giebler, Josephine Lichteblau, Antonia May, Reinhold Melcher (now Fern-Universität Hagen) and Aiko Wagner was made accessible via the CSES website on June 1st.