Handbuch neu erschienen

Wissenschaftspolitik kompakt

Bologna, Exzellenzinitiative, Evaluationen – diese Stichworte stehen exemplarisch für den tiefgreifenden Wandel, den das deutsche Wissenschaftssystem erlebt. Nach wie vor gibt es viele Baustellen. Einen kritischen Blick auf den Fortgang der Arbeiten werfen die Autorinnen und Autoren des Handbuchs Wissenschaftspolitik, das nun in einer zweiten, umfassend bearbeiteten Auflage zusammen mit neuen Artikeln erschienen ist. Der systematische Blick auf die Wissenschaftspolitik zeigt, dass die Rolle der Politik für die Wissenschaft immer wichtiger wird.

Das Handbuch gliedert sich in fünf Themenschwerpunkte. Der erste Teil widmet sich historischen Kontinuitäten und Brüchen sowie den nationalen und internationalen Rahmenbedingungen. Es folgt ein Kapitel mit Beiträgen zu den unterschiedlichen disziplinären Zugängen. Ein dritter Schwerpunkt behandelt Fragen von Governance in der Wissenschaftspolitik, gefolgt von Beiträgen zur Wissenschaftsförderung. Im abschließenden Schwerpunkt werden die Akteure und Orte der Wissenschaftspolitik betrachtet.

Das Handbuch wurde herausgegeben von den WZB-Forschern Dagmar Simon, Andreas Knie und Karin Zimmermann gemeinsam mit Stefan Hornbostel von der Humboldt-Universität Berlin.

Dagmar Simon, Andreas Knie, Stefan Hornborstel, Karin Zimmermann (Hg.): Handbuch Wissenschaftspolitik, 2. Auflage, Wiesbaden: Springer VS 2016.

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