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Presse Best-Up-Studie von WZB und DIW

Mehr Infos ebnen den Weg an die Universität

Großer Lesesaal der Universität Wien, ©Universität Wien/Barbara Mair
Wer in der Schule Informationen zum Nutzen und zur Finanzierung eines Studiums erhält, will nach dem Abitur eher studieren. Das zeigt sich insbesondere bei Kindern, deren Eltern selbst keinen Hochschulabschluss haben: Bei diesen AbiturientInnen erhöhen die bereitgestellten Informationen die Wahrscheinlichkeit, sich auf Studienplätze zu bewerben oder in zulassungsfreie Studiengänge einzuschreiben, um zwölf Prozentpunkte. Das sind erste Ergebnisse einer neuen Langzeitstudie, für die das WZB und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mehr als 1.500 angehende Berliner AbiturientInnen seit 2013 begleitet haben. So kann mit dem Berliner-Studienberechtigten-Panel (Best Up) zum ersten Mal für Deutschland in kausaler Weise nachvollzogen werden, ob bessere Informationen das Verhalten von SchülerInnen wirklich beeinflussen. mehr
Presse Datenreport 2016 erschienen

Bildung ist der Schlüssel zur Integration

Cover Datenreport 2016
Migranten in Deutschland sind mit 35 Jahren mehr als zehn Jahre jünger als Menschen ohne Migrationshintergrund. Es gibt mehr Ledige unter ihnen, mehr Menschen in Ausbildung und weniger im Rentenalter. Deutlich sind aber auch die Unterschiede bei der schulischen und beruflichen Qualifikation. So haben 35 Prozent der Migranten im Alter von 25 bis 64 Jahren keinen berufsqualifizierenden Abschluss, unter den gleichalten Nichtmigranten sind es 9 Prozent. Dabei gilt insbesondere für Migranten: Mit höherer Bildung verbessern sich ihre Chancen am Arbeitsmarkt, erzielen sie höhere Einkommen und sinkt ihr Armutsrisiko. Trotz größerer Armut sind Zuwanderer dennoch zufriedener mit ihrem Leben und blicken optimistischer in die Zukunft als die Deutschen. mehr
Presse Zum Sexismus-Argument von Rechts

"Ivan S., der Vergewaltiger"

Spätestens seit der Kölner Silvesternacht hat das Argument Hochkonjunktur, viele Migranten stellten eine sexuelle Bedrohung für Frauen dar. WZB-Forscher Marc Helbling ist mit Oriane Sarrasin und Eva G.T. Green von der Universität Lausanne und Nicole Fasel von der Universität Lissabon der Wirkung dieses rechtspopulistischen Arguments nachgegangen. Sie stellen fest: Entsprechende Kampagnen verfangen vor allem bei jenen, die ein traditionelles Frauenbild haben. mehr