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Presse Partnerschaftliche Vereinbarkeit

Warum nicht fifty-fity?

Paare zwischen Erwerbs- und Fürsorgearbeit, Illustration: Henrik Wittemeier (Universität der Künste)Zur Großansicht
Betriebe haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen. Viele Eltern, insbesondere Väter, streben eine stärker egalitäre Aufteilung von Erwerbs- und Elternzeiten an. Mütter und Väter können diesen Wunsch aber oft nicht realisieren. Angst vor beruflichen Nachteilen und fehlende Angebote an flexiblen Arbeitszeitmodellen stehen im Weg. Auch finanzielle Möglichkeiten der Paare begrenzen die Chancen einer Umverteilung bezahlter Arbeit. Das zeigt eine WZB-Studie, die gemeinsam von WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgestellt wurde. Sie hat erstmals die Rolle von Betrieben für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben untersucht. Befragt wurden mehr als 1.700 zusammenlebende Mütter und Väter, deren Kinder jünger als 13 Jahre alt sind. mehr
Publikationen Neuer WZBrief Bildung

Auslandssemester immer noch ungleich verteilt

Ob Studierende durch Auslandssemester, Praktika oder Summer Schools internationale Erfahrung sammeln, hängt immer noch von ihrem sozialen Hintergrund ab. Diesen Befund stellen Bildungsforscherin Claudia Finger vom WZB und ihr Kollege Nicolai Netz von Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung im neuen WZBrief Bildung vor. Zwischen 1991 und 2012 waren zwischen 12 und 20 Prozent der Studierenden aus akademischem Elternhaus im Ausland, unter ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen, deren Eltern keinen Hochschulabschluss haben, waren es nur 9 bis 14 Prozent. mehr
Presse Best-Up-Studie von WZB und DIW

Mehr Infos ebnen den Weg an die Universität

Großer Lesesaal der Universität Wien, © Universität Wien/Barbara Mair
Wer in der Schule Informationen zum Nutzen und zur Finanzierung eines Studiums erhält, will nach dem Abitur eher studieren. Das zeigt sich insbesondere bei Kindern, deren Eltern selbst keinen Hochschulabschluss haben: Bei diesen AbiturientInnen erhöhen die bereitgestellten Informationen die Wahrscheinlichkeit, sich auf Studienplätze zu bewerben oder in zulassungsfreie Studiengänge einzuschreiben, um zwölf Prozentpunkte. Das sind erste Ergebnisse einer neuen Langzeitstudie, für die das WZB und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mehr als 1.500 angehende Berliner AbiturientInnen seit 2013 begleitet haben. So kann mit dem Berliner-Studienberechtigten-Panel (Best Up) zum ersten Mal für Deutschland in kausaler Weise nachvollzogen werden, ob bessere Informationen das Verhalten von SchülerInnen wirklich beeinflussen. mehr