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Presse Diskriminierung im Jobcenter

Besser Schneider oder Schmidt heißen

Mitarbeiter von Behörden neigen zur Diskriminierung, wenn sie Anfragen von Menschen mit ausländischen Namen erhalten. Das haben Anselm Rink (WZB) und Johannes Hemker (zum Zeitpunkt der Studie an der Columbia University) in einem Experiment herausgefunden. Sie verschickten E-Mails an alle deutschen Jobcenter und stellten Fragen zum Thema Hartz IV. Dabei erhielten Menschen mit türkischen oder rumänischen Namen qualitativ schlechtere Auskünfte als Menschen mit deutschen Namen.  mehr
Presse Neue WZB-Studie

Mangelnde Aufsicht führt zur sozialen Abschottung von Privatschulen

Schulpolitik und Verwaltung in Berlin und Hessen nehmen ihre Aufsicht über staatlich geförderte Privatschulen nur unzureichend wahr. Gesetzliche Vorgaben und Kontrollen, die Kindern unabhängig vom Geldbeutel der Eltern den Zugang zu diesen Schulen garantieren, sind mangelhaft oder fehlen. In beiden Ländern wird damit der Auftrag des Grundgesetzes, eine Sonderung der Schüler nach Besitzverhältnissen zu verhindern (Artikel 7 Absatz 4), nicht erfüllt. Das zeigt eine neue Studie der WZB-Forscher Michael Wrase, Laura Jung und Marcel Helbig. Die Studie belegt eine rechtswidrige Schulgeldpraxis in beiden Ländern, die zu einer sozialen Abschottung von Privatschulen führt. Viele einkommenschwache Familien können es sich nicht leisten, ihre Kindern auf diese Schulen zu schicken. mehr
Presse Studie zur AfD-Parlamentsarbeit

Zwischen "Bewegung" und parlamentarischer Kraft

Die Alternative für Deutschland (AfD) erweist sich in ihrer parlamentarischen Landtagsarbeit als sehr heterogen. Sie agiert in unterschiedlicher regionaler Ausprägung „bipolar“: als Bewegung und als herkömmliche Parlamentspartei. Dies zeigt die erste empirische Untersuchung der AfD-Arbeit in 10 Landesparlamenten von Sommer 2014 (Sachsen) bis Mai 2017, die ein Team um die Forscher Wolfgang Schroeder (Universität Kassel/WZB) und Bernhard Weßels (WZB) vorgelegt hat. Die Politikwissenschaftler haben Parlaments-Dokumente und Mediendarstellungen ausgewertet und Interviews mit Fraktionsvorsitzenden und -geschäftsführungen der AfD und den anderen in den betreffenden Landtagen vertretenen Parteien geführt.  mehr
Presse BMBF entscheidet sich für den Standort Berlin

Deutsches Internet-Institut: Berlin-Brandenburger Konsortium erhält Zuschlag

Das deutsche Internet-Institut kommt nach Berlin. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 23. Mai entschieden. Das neue Institut wird als „Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft“ die Wechselwirkungen von Digitalisierung und Gesellschaft erforschen. Hinter dem Antrag aus Berlin und Brandenburg steht ein Konsortium von sieben Einrichtungen, die sich bei einem bundesweiten Wettbewerb gemeinsam für das Internet-Institut beworben haben. Der vom WZB koordinierte Verbund umfasst neben dem WZB die vier Berliner Universitäten – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität der Künste Berlin und Technische Universität Berlin – sowie die Universität Potsdam und das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS).  mehr
Presse Wahlprogramm-Quiz

Spielerisch raten, was zur Wahl steht

Wahlprogramm-Quiz
Ein Online-Quiz zu den Wahlprogrammen der Parteien zur Bundestagswahl haben Jirka Lewandowski, Nicolas Merz und Paul Muscat, WZB-Abteilung Demokratie und Demokratisierung, entwickelt. Das Quiz zitiert fast 100 Sätze aus den Wahlprogrammen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke und AfD und lässt den Nutzer raten, in welchem Programm der Satz zu finden ist. Das Quiz soll Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit geben, sich spielerisch mit den Inhalten und Forderungen der Wahlprogramme auseinanderzusetzen. mehr