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Presse WZB-Analyse zeigt problematische Verflechtungen

Unternehmensnahe Stiftungen: Es fehlt an Transparenz

Foto: pixaby
Mit dem Beitritt zur Open Government Partnership verpflichtete sich die Bundesregierung Anfang Dezember zur Transparenz deutscher Verwaltungen. Bei der lange diskutierten Transparenz unternehmensnaher gemeinnütziger Stiftungen steht sie nach wie vor in der Bringschuld. Gemeinnützige Stiftungen bieten Unternehmen vielfältige Möglichkeiten neben anerkannten gemeinnützigen Zwecken eigene Interessen zu verfolgen. Besonders eklatant aber ist die Weigerung einer großen Zahl von steuerlich begünstigten Stiftungen, hinreichende Informationen über ihre Aktivitäten öffentlich bereit zu stellen. Das zeigt eine WZB-Studie über 61 unternehmensnahe Stiftungen, die Wissenschaft und Forschung fördern. mehr
Publikationen Neuer WZBrief Bildung

Auslandssemester immer noch ungleich verteilt

Student vor Pinnwand Potsdam-Griebnitzsee; Foto: Jens Kalaene, dpa
Ob Studierende durch Auslandssemester, Praktika oder Summer Schools internationale Erfahrung sammeln, hängt immer noch von ihrem sozialen Hintergrund ab. Diesen Befund stellen Bildungsforscherin Claudia Finger vom WZB und ihr Kollege Nicolai Netz von Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung im neuen WZBrief Bildung vor. Zwischen 1991 und 2012 waren zwischen 12 und 20 Prozent der Studierenden aus akademischem Elternhaus im Ausland, unter ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen, deren Eltern keinen Hochschulabschluss haben, waren es nur 9 bis 14 Prozent. mehr
Presse Best-Up-Studie von WZB und DIW

Mehr Infos ebnen den Weg an die Universität

Großer Lesesaal der Universität Wien, © Universität Wien/Barbara Mair
Wer in der Schule Informationen zum Nutzen und zur Finanzierung eines Studiums erhält, will nach dem Abitur eher studieren. Das zeigt sich insbesondere bei Kindern, deren Eltern selbst keinen Hochschulabschluss haben: Bei diesen AbiturientInnen erhöhen die bereitgestellten Informationen die Wahrscheinlichkeit, sich auf Studienplätze zu bewerben oder in zulassungsfreie Studiengänge einzuschreiben, um zwölf Prozentpunkte. Das sind erste Ergebnisse einer neuen Langzeitstudie, für die das WZB und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mehr als 1.500 angehende Berliner AbiturientInnen seit 2013 begleitet haben. So kann mit dem Berliner-Studienberechtigten-Panel (Best Up) zum ersten Mal für Deutschland in kausaler Weise nachvollzogen werden, ob bessere Informationen das Verhalten von SchülerInnen wirklich beeinflussen. mehr