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WZB Martina Sander-Blanck
Abteilung
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Während die Zahl der Autokratien in der Welt zunimmt, scheint die Demokratie überall auf der Welt bedroht zu sein. Nicht nur neue Demokratien, sondern auch etablierte westliche Demokratien sind in unterschiedlichem Maße in eine selbst diagnostizierte Krise geraten. Mit der Wahl Donald Trumps 2016 in den Vereinigten Staaten und dem Aufstieg populistischer, euroskeptischer und einwanderungsfeindlicher Kräfte in Europa sowie Anzeichen von Polarisierung, politischem Misstrauen und auch politischer Gewalt besteht die Befürchtung, dass sogar die etabliertesten Demokratien der Welt in Gefahr sein könnten. Wir stehen vor einer der drängendsten Fragen unserer Zeit: Kann die liberale Demokratie, wie sie heute existiert, in einer erkennbaren Form überleben?

Die Forschungsarbeiten der Abteilung Transformationen der Demokratie zielen darauf ab, die aktuellen Herausforderungen der Demokratien zu verstehen. Die Abteilung analysiert "Transformationen in der Demokratie" - Vorwärtsimpulse der Demokratisierung, Rückwärtstrends der Entdemokratisierung und Innovationen in demokratischen Institutionen und Praktiken, um mit dem neuen Druck auf die Demokratie in der ganzen Welt fertig zu werden. Mit diesen Schwerpunkten hat unsere Forschung drei Hauptpfeiler:

1) Neue Bedrohungen für die Demokratie

2) Entwicklung demokratischer Ideen 

3) Demokratische Transitionen und Persistenz autoritärer Regime

Donnerstag, 23. Mai 2024
Untertitel
Wahlen in Deutschland und Amerika: Daniel Ziblatt und Annika Brockschmidt im Gespräch
Beschreibung


Weltweit stehen Demokratien vor großen Herausforderungen. Obwohl heute mehr Menschen an Wahlen teilnehmen als je zuvor, verschlechtert sich seit Jahren die Qualität der Demokratien – allen voran in den USA. Auch in Deutschland gibt es die Sorge, dass populistische Parteien bei den anstehenden Wahlen massiv Wählerstimmen gewinnen könnten.

Donnerstag, 23. Mai 2024
Beginn: 18:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Friederike Theilen-Kosch
friederike.theilen-kosch [at] wzb.eu