Presse WZB-Analyse zeigt problematische Verflechtungen

Unternehmensnahe Stiftungen: Es fehlt an Transparenz

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Mit dem Beitritt zur Open Government Partnership verpflichtete sich die Bundesregierung Anfang Dezember zur Transparenz deutscher Verwaltungen. Bei der lange diskutierten Transparenz unternehmensnaher gemeinnütziger Stiftungen steht sie nach wie vor in der Bringschuld. Gemeinnützige Stiftungen bieten Unternehmen vielfältige Möglichkeiten neben anerkannten gemeinnützigen Zwecken eigene Interessen zu verfolgen. Besonders eklatant aber ist die Weigerung einer großen Zahl von steuerlich begünstigten Stiftungen, hinreichende Informationen über ihre Aktivitäten öffentlich bereit zu stellen. Das zeigt eine WZB-Studie über 61 unternehmensnahe Stiftungen, die Wissenschaft und Forschung fördern. mehr
Presse Jürgen Kocka als Zeitzeuge

Die historische Perspektive

Jürgen Kocka - Still aus dem Interviewfilm konzept.autoren
Die Geschichtswissenschaft vereint viele Disziplinen in sich. Sie bietet damit einen guten Ausgangspunkt, wenn einer die unterschiedlichen Forschungszweige eines großen Hauses mehr ins Gespräch untereinander bringen will. Wie der Historiker Jürgen Kocka seine Zeit als Präsident des WZB in den Jahren 2001 bis 2007 sieht, hat er in einem rückblickenden Gespräch erklärt. Sehen Sie jetzt in unserer Reihe der WZB-Zeitzeugen das vierte Video. mehr
Publikationen WZB-Mitteilungen erschienen

Neue Konfliktlinien: Nationale Abschottung oder globale Offenheit?

Schock für New Yorker Demokraten in der Wahlnacht: Der Sieger heißt Donald Trump, Foto: dpa
Was sich 2016 manifestierte, wird seit mehreren Jahren am WZB erforscht: die Skepsis breiter Bevölkerungs- und Wählergruppen gegenüber den etablierten Volksparteien und den Eliten, das Unbehagen angesichts der Folgen der Globalisierung und der zunehmende Erfolg populistischer Parteien. Die Neigung zur Abschottung in den Grenzen des Nationalstaats (Kommunitarismus) und die Ablehnung universeller Werte, wie sie die Vertreter des Kosmopolitismus hochhalten, prallen aufeinander. Die WZB-Forschung sieht eine tiefgreifende gesellschaftliche Konfliktlinie und zieht im neuen Heft der WZB-Mitteilungen eine Zwischenbilanz ihrer Forschung über „Kosmopolitismus vs. Kommunitarismus“ . mehr
Über das WZB Call for applications

WZB vergibt A.SK Fellowship

Das WZB lädt erneut Postdoktoranden der Sozialwissenschaften ein, sich für ein A.SK Fellowship zu bewerben. Gefördert werden insbesondere Forschungsarbeiten, die Reformen in Politik, Wirtschaft und Staat untersuchen. Es werden drei Fellowships für die Dauer von bis zu zehn Monaten vergeben. Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2017. mehr
Presse Studie

Genehmigung von Privatschulen: Bundesländer missachten Grundgesetz

Die Bundesländer missachten Vorgaben des Grundgesetzes über die Genehmigung von Privatschulen. Die laut Verfassung verbotene „Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern“ an Privatschulen wird durch die Schulpolitik und Verwaltungspraxis unterlaufen. Die vom Grundgesetz beabsichtigte soziale Durchmischung der Privatschulen findet nicht statt. Das belegen der Jurist Michael Wrase und der Bildungssoziologe Marcel Helbig in einer Studie, die jetzt in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht erschienen ist. mehr
Forschung Neue WZB-Studie

Väter haben durch Elternzeit keine Lohneinbußen

Foto: Ben_Kerckx @Pixaby
Wenn Väter Elternzeit nehmen, wirkt sich das nicht negativ auf die Entwicklung ihrer Löhne aus. Wählen Väter dagegen Teilzeit, um Beruf und Familie besser zu verbinden und mehr Zeit für ihre Kinder zu haben, müssen sie mit Lohneinbußen und Karrierenachteilen rechnen. Das fand Mareike Bünning, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Nachwuchsgruppe Arbeit und Fürsorge, in einer gerade in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie veröffentlichten Studie heraus. mehr