Publikationen WZB-Mitteilungen Juni 2017

Deutschland vor der Wahl

Wahlwerbung der "Partei" 2011 in Berlin, Foto: Hannibal Hanschel, dpa/picture alliance [nid:52042]
Das Auftreten der AfD auf der politischen Bühne fordert nicht nur die Demokratie heraus, sondern auch die Demokratieforscher. Mehrere Artikel im gerade erschienenen Juni-Heft der WZB-Mitteilungen, das dem Thema „Wahlen 2017“ gewidmet ist, analysieren Programm, Strategie und Wählerschaft der neuen, rechtspopulistischen Partei. Andere Beiträge betrachten allgemein das Instrument der Wahlen und fragen, wie sie den Willen der Bürgerinnen und Bürger in der Politik abbilden. mehr
Forschung Video-Einblick in die Forschung

Daniel Friedman über das schnelle Geld

Daniel Friedman; Foto: Video-Still
Über Gewinne an internationalen Börsen entscheiden mittlerweile Bruchteile von Sekunden. Losgelöst von menschlichem Zeitempfinden wälzt der Hochfrequenzhandel riesige Summen um –  kaum kontrollierbar und hoch riskant. Der Ökonom Daniel Friedman von der University of California, Santa Cruz, Inhaber der Forschungsprofessur Market Design am WZB, erklärt in wenigen Sätzen seine Forschung. Kann sie dazu beitragen, den Hochfrequenzhandel zu bändigen? mehr
Publikationen Jetzt erschienen

Das Buch zur Vermächtnisstudie

Buchcover, Pantheon Verlag
Wie wollen die Menschen in Deutschland leben? Was wünschen sie sich für die Zukunft, für das Leben ihrer Kinder? Wo suchen sie Veränderung, wo halten sie an Traditionen fest, wo gibt es gesellschaftliche Blockaden? Von den Werten und Wünschen, den Hoffnungen und Sorgen der Deutschen erzählt Jutta Allmendinger in ihrem neuen Buch, das jetzt im Pantheon Verlag erschienen ist. Darin  berichtet sie von den Ergebnissen der großen Vermächtnisstudie, für die WZB, ZEIT und infas mehr als 3.000 Deutsche befragt haben – zu Familie, Karriere, Gesundheit und Technik. Das Überraschende: Die Menschen in Deutschland denken, wünschen und fühlen oft anders als wir annehmen. Am 26. Juni stellt die WZB-Präsidentin das Buch in der Urania in Berlin vor. mehr
Presse Studie zur AfD-Parlamentsarbeit

Zwischen "Bewegung" und parlamentarischer Kraft

Die Alternative für Deutschland (AfD) erweist sich in ihrer parlamentarischen Landtagsarbeit als sehr heterogen. Sie agiert in unterschiedlicher regionaler Ausprägung „bipolar“: als Bewegung und als herkömmliche Parlamentspartei. Dies zeigt die erste empirische Untersuchung der AfD-Arbeit in 10 Landesparlamenten von Sommer 2014 (Sachsen) bis Mai 2017, die ein Team um die Forscher Wolfgang Schroeder (Universität Kassel/WZB) und Bernhard Weßels (WZB) vorgelegt hat. Die Politikwissenschaftler haben Parlaments-Dokumente und Mediendarstellungen ausgewertet und Interviews mit Fraktionsvorsitzenden und -geschäftsführungen der AfD und den anderen in den betreffenden Landtagen vertretenen Parteien geführt.  mehr
Personen Ausgezeichnete Vernetzungschance

Neu in der Jungen Akademie: Lena Hipp

Foto: David Ausserhofer
Hohe Auszeichnung für eine junge WZB-Forscherin: Die Sozialwissenschaftlerin Lena Hipp, Leiterin der Nachwuchsgruppe Arbeit und Fürsorge und Themenbereichsleiterin des Promotionskollegs "Gute Arbeit", wurde in die Junge Akademie aufgenommen. Die weltweit erste Akademie des wissenschaftlichen Nachwuchses wird getragen von der Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. mehr
Presse BMBF entscheidet sich für den Standort Berlin

Deutsches Internet-Institut: Berlin-Brandenburger Konsortium erhält Zuschlag

Das deutsche Internet-Institut kommt nach Berlin. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 23. Mai entschieden. Das neue Institut wird als „Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft“ die Wechselwirkungen von Digitalisierung und Gesellschaft erforschen. Hinter dem Antrag aus Berlin und Brandenburg steht ein Konsortium von sieben Einrichtungen, die sich bei einem bundesweiten Wettbewerb gemeinsam für das Internet-Institut beworben haben. Der vom WZB koordinierte Verbund umfasst neben dem WZB die vier Berliner Universitäten – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität der Künste Berlin und Technische Universität Berlin – sowie die Universität Potsdam und das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS).  mehr
Personen Ehrung

Bundesverdienstkreuz für WZB-Emeritus Udo E.Simonis

Udo E. Simonis (links) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig, Foto: Frank Peter
Für seine Forschungen zum Klimawandel ist Udo E. Simonis (links) mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Simonis gehört zu den Vordenkern der Ökologie-Debatte. Er forscht seit Jahrzehnten zu den ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen des Klimawandels und prägte den Begriff der „Weltumweltpolitik“. Weltweit engagierte er sich als Forscher und Berater. Von 1981 bis 1987 war er am WZB Direktor des Internationalen Instituts für Umwelt und Gesellschaft, bis 2003 Forschungsprofessor für Umweltpolitik. mehr