Presse BMBF entscheidet sich für den Standort Berlin

Deutsches Internet-Institut: Berlin-Brandenburger Konsortium erhält Zuschlag

Das deutsche Internet-Institut kommt nach Berlin. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 23. Mai entschieden. Das neue Institut wird als „Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft“ die Wechselwirkungen von Digitalisierung und Gesellschaft erforschen. Hinter dem Antrag aus Berlin und Brandenburg steht ein Konsortium von sieben Einrichtungen, die sich bei einem bundesweiten Wettbewerb gemeinsam für das Internet-Institut beworben haben. Der vom WZB koordinierte Verbund umfasst neben dem WZB die vier Berliner Universitäten – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität der Künste Berlin und Technische Universität Berlin – sowie die Universität Potsdam und das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS).  mehr
Presse Ausschreibung

Journalist in Residence Fellowship 2017

Das WZB lädt erneut Journalistinnen und Journalisten ein, sich für einen Gastaufenthalt am WZB zu bewerben. Das Journalist in Residence Fellowship richtet sich an fest angestellte Redakteure und freie Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum mit mehrjähriger Berufserfahrung, die sich im Dialog mit den Forschern einem selbst gewählten Projekt widmen möchten. Bewerbungen sind bis 5. Juli möglich. mehr
Forschung Neue Studie

Frauen werden bei der Suche nach Ausbildungsplätzen diskriminiert

Junge Frau in der Ausbildung zu Fluggerätemechanikerin; Foto: dpa/picture alliance
Bei der Ausbildungsplatzsuche werden Frauen benachteiligt. Ihre Bewerbungen werden schlechter als die männlicher Bewerber eingestuft, auch wenn sie die gleichen Voraussetzungen mitbringen, wie etwa Notendurchschnitt und praktische Erfahrungen. Das zeigen Dorothea Kübler und Robert Stüber gemeinsam mit Julia Schmid (DIW) in einer aktuellen Studie. Das Ausmaß der Diskriminierung variiert zwischen Unternehmen, Branchen und Berufen. Besonders stark benachteiligt werden Frauen, wenn sie sich für Ausbildungen in männerdominierten Branchen bewerben, etwa für technische Berufe wie Mechatroniker. Allerdings haben Männer, die sich für Ausbildungsberufe mit hohem Frauenanteil bewerben, keine Nachteile.  mehr
Personen Personalie

Jutta Allmendinger in Herausgeberrat der ZEIT berufen

Foto: Inga Haar
Die Präsidentin des WZB, Jutta Allmendinger, ist in den neuen Herausgeberrat der Wochenzeitung DIE ZEIT berufen worden. Das fünfköpfige Gremium wird ab 1. Mai 2017 die Verleger, die Chefredaktion und die Geschäftsführung publizistisch beraten. „Ich freue mich, meine Expertise als Sozialwissenschaftlerin in die publizistische Debatte der ZEIT einbringen zu können“, sagte Jutta Allmendinger. mehr
Über das WZB March for Science mit tausenden Teilnehmern

"Wir müssen unsere Erkenntnisse zu den Menschen bringen“

„Die Gedanken sind frei“ – mit diesem Freiheitslied endete der Berliner March for Science, bei dem am 22. April tausende Menschen vom Hauptgebäude der Humboldt-Universität bis zum Brandenburger Tor zogen. Weltweit setzen sich Demonstrierende in 600 Städten für die Freiheit von Wissenschaft und Forschung ein; in insgesamt 16 deutschen Städten fand der March for Science statt. Bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor sprach neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller, dem Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Matthias Kleiner, und Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Berlin, WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger.  mehr
Personen Personalie

Harald Wilkoszewski neuer Leiter Kommunikation

Harald Wilkoszewski, Foto: MPG/Lina Grün
Dr. Harald Wilkoszewski verantwortet seit April die Kommunikation für das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Zuvor leitete Wilkoszewski (41) das Brüsseler Büro von Population Europe, einem von der Max-Planck-Gesellschaft getragenen europäischen Forschungsverbund, der Forschungsergebnisse aufbereitet und international kommuniziert. mehr
Presse Gastbeitrag auf Zeit online

WZB-Forscher: Autos aus den Städten verbannen

Parkende Autos. Foto: pixabay/nile
Ziemlich von gestern ist die deutsche Verkehrspolitik. Eigentlich hat die autogerechte Stadt längst ausgedient, doch die Verkehrspolitik agiert immer noch wie vor 50 Jahren, schreiben die Mobilitätsforscher Weert Canzler und Andreas Knie von der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik in einem Gastbeitrag für Zeit online. Die Forscher argumentieren, dass es dringend Zeit werde, die Städte von Privatautos zu befreien, denn die meisten Autos stünden 94 Prozent ihrer theoretisch nutzbaren Zeit einfach nur herum, meist auf öffentlichem Grund.  mehr