Publikationen Neuerscheinung

Die WHO und zwei Elefanten

Wer für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) arbeite, müsse lernen, mit „zwei Elefanten in einem Raum zu leben”. So beschrieb ein neu berufener Programmdirektor der WHO das Dilemma der UN-Sonderorganisation: ­ zum einen deren Fragmentierung in autonom agierende Regionalbüros, zum anderen die chronische Unterfinanzierung und Abhängigkeit der WHO von Spenden. Wie konnte es dazu kommen? Und weshalb haben alle bisherigen Reformversuche die Pathologien der Organisation eher verstärkt als korrigiert? WZB-Forscherin Tine Hanrieder geht dieser „Fragmentierungsfalle“ in ihrem neu erschienenen Buch nach. mehr
Personen Arbeitsmarktforschung

Thomas Biegert für Dissertation ausgezeichnet

Ist der deutsche Arbeitsmarkt überreguliert? Wie wirkt sich Arbeitsmarktpolitik auf die Beschäftigungschancen in Europa aus? Und welche Rolle spielen Alter, Geschlecht und Bildung? Diesen Fragen ist der WZB-Wissenschaftler Thomas Biegert von der Abteilung Ungleichheit und Sozialpolitik in seiner Dissertation nachgegangen. Seine Arbeit hat auch die Lorenz-von-Stein-Gesellschaft überzeugt. Sie zeichnete den Soziologen für die beste sozialwissenschaftliche Dissertation an der Universität Mannheim des vergangenen Jahres aus. mehr
Publikationen WZB-Mitteilungen Juni 2015

Jenseits des Staates - zur Architektur globaler Politik

Klimawandel, Migration, Finanzkrisen –  heute können Staaten weniger denn je einzeln den großen Herausforderungen begegnen. Internationale Institutionen und Abkommen gewinnen an Bedeutung. Die Architektur globaler Politik ist Schwerpunktthema des aktuellen Heftes der WZB-Mitteilungen. Forscherinnen und Forscher schreiben darin weniger über eine umfassende „Weltpolitik“, sondern nehmen einzelne Akteure, deren Strategien und Akzeptanz unter die Lupe. mehr
Publikationen WZBrief Bildung

Die vielen Gesichter der Inklusion

Spätestens seit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung im Jahr 2009 ist klar: Deutschland muss mehr tun, um Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf „die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung“ zu garantieren. In den Bundesländern gibt es allerdings eine kaum zu überschauende Vielfalt an Formen der schulischen Integration. Im neuen WZBrief Bildung schlägt Jonna Blanck eine Systematik vor, mit der diese deutschlandweit verglichen werden können. mehr
Presse Podcast der Kanzlerin

Familienarbeit, Pflege, Kitastreik

Wie können mehr Männer mehr Zeit für ihre Kinder haben? Wann wird Erwerbsarbeit gerechter verteilt werden? Wie werden Erziehungsarbeit und Pflege aufgewertet? Hochpolitische Fragen direkt aus der Forschung, die Lena Hipp, Leiterin der Nachwuchsgruppe Arbeit und Fürsorge am WZB, jetzt der Bundeskanzlerin persönlich stellen konnte. Der wöchentlich erscheinende podcast der Kanzlerin griff diesmal Themen des Deutschen Fürsorgetages auf, der Mitte Juni in Leipzig stattfand. mehr
Presse Essay

Warum Google eine politische Frage ist

Bereits zum zweiten Mal traf WZB-Forschungsprofessor John Keane Wikileaks-Gründer Julian Assange in seinem Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London. Er sprach mit ihm über dessen neues Buch „When Google Met WikiLeaks“, den politischen Einfluss des Suchmaschinenriesen und warum Googles Geschäftsmodell tief politisch ist. Von seinem Gespräch mit Assange berichtet John Keane jetzt in der australischen Zeitschrift „The Monthly“. mehr
Publikationen Feldexperiment zu Bewerbungen

Kopfnoten wiegen schwerer als Fächernoten

Wer sich um einen Ausbildungsplatz bewirbt, sollte nicht nur gute Noten in Mathe, Englisch und Deutsch vorweisen können. Mindestens ebenso wichtig sind deutschen Personalchefs Lehrerbewertungen über die Zuverlässigkeit, Motivation oder Teamfähigkeit von Schülern. Das zeigt eine Studie der WZB-Forscherinnen Paula Protsch und Heike Solga, die jetzt in der European Sociological Review erschienen ist. mehr