Publikationen WZB-Forscher starten neuen Blog

Die globalisierte Welt verstehen

Titelbild Orders beyond Borders
Gibt es noch eine internationale Ordnung, oder zerfällt sie in ihre Einzelteile? Wie kooperieren oder konkurrieren globale, nationale und regionale Akteure miteinander? Nach Ordnungen jenseits nationaler Grenzen hält ein neuer Blog des WZB Ausschau. „Orders beyond Borders“ ist ein Ort für alle, die sich für internationale Politik und Global Governance interessieren. Die Autorinnen und Autoren sind Wissenschaftler und Gäste des Forschungsschwerpunkts Internationale Politik und Recht. mehr
Presse Altenpflege ohne Arbeitskampf

Sich immer nur um andere kümmern

Altenpflege in Deutschland
Pflegekräfte in Deutschland sind kaum organisiert. Die wenigsten sind Mitglied in einer Gewerkschaft. Nur eines von zehn privaten Pflegeheimen hat einen Betriebsrat. Dabei gibt es viel, für das es sich zu kämpfen lohnt. So wünscht sich die Mehrheit der Beschäftigten in der Altenpflege weniger Zeitdruck, mehr Gehalt und selbstbestimmtere Arbeitszeiten. Warum die Interessenvertretung in der Wachstumsbranche Altenpflege so schwach ausgeprägt ist, hat Wolfgang Schroeder, Fellow am WZB, untersucht. Dafür befragte er bundesweit 750 Beschäftigte in der Altenpflege. mehr
Personen Preis der DVPW

Best Paper Award für Mitja Sienknecht

Foto: Martina Sander
Mitja Sienknecht, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Global Governance, ist auf der Bremer Tagung der Sektion Internationale Beziehungen der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) für ihren Beitrag „Entgrenzte Konfliktkommunikation – zum Aufbau von Kommunikationsstrukturen von nichtstaatlichen Konfliktparteien ins weltpolitische System“ mit dem Best Paper Award ausgezeichnet worden. In dem Beitrag analysiert sie die Entgrenzung innerstaatlicher Konflikte anhand einer Einzelfallstudie über den Türkei-PKK-Konflikt. Gerade ist ihr Buch „Entgrenzte Konflikte in der Weltgesellschaft. Zur Inklusion internationaler Organisationen in innerstaatliche Konfliktsysteme“ erschienen. mehr
Publikationen Visual Society Projekt

Kartenspiel klärt über Kinderrechte auf

Ferdinand Weigel
„Du bist so gemein!“ Kinder fühlen sich oft ungerecht behandelt. Dabei wissen sie meist nicht genau, welche Rechte sie haben. Ein neues Kartenspiel, das im Visual Society Programm von Michael Wrase, Rechtswissenschaftler am WZB, und Ferdinand Weigel, Student der visuellen Kommunikation an der Universität der Künste (UdK), entwickelt wurde, hilft ihnen, ihre Rechte kennenzulernen und sich so besser gegenüber Erwachsenen zu behaupten. Zum Beispiel gegenüber Gert Garstig, der einem Kind verbietet, seine Meinung zu äußern, oder Nina Neugierig, die heimlich im Tagebuch ihres Kindes liest.  mehr
Über das WZB Leibniz-Standards

WZB erhält bei Gleichstellung Note „sehr gut“

In Sachen Gleichstellung gehört das WZB innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft zu den Spitzenreitern. Bei einer Erhebung zur Umsetzung von Gleichstellungsstandards erreichte das WZB 66 von 68 möglichen Punkten. Damit liegt das Institut deutlich über dem Durchschnitt aller Leibniz-Institute. mehr
Veranstaltungen Eröffnung am 27. November

Neues Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung

Entwurf: Sisters of Design/WZB
Ohne die Zivilgesellschaft können viele Probleme in der Gesellschaft nicht bewältigt werden. Umso wichtiger ist die Erforschung ihrer Grundlagen und Rahmenbedingungen, ihres Selbstverständnisses und ihres Wandels. Das neue Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung wird sich diesen Aufgaben widmen. Am 27. November 2017 wurde das Zentrum im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am WZB eröffnet. Gründungsdirektor ist Edgar Grande, der bislang den Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München innehatte. mehr
Forschung Zum 100. Todestag von Émile Durkheim

Nichtsein als Gegenstand der Forschung

Vor 100 Jahren, am 15. November 1917, starb Émile Durkheim. Der französische Soziologe etablierte zur Jahrhundertwende die Soziologie als Wissenschaft in Frankreich. Vor allem, wenn man sich für das Forschungsfeld der Suizidologie interessiert, führt kein Weg an Durkheim vorbei. Mit seinem 1897 publizierten Opus Magnum Le Suicide gilt er als Gründungsvater der soziologischen Suizidforschung. Was Suizide über den Zustand einer Gesellschaft aussagen, war auch Thema eines gemeinsamen Projekts von Katharina Schwarz und Ellen von den Driesch im Visual Society Program (ViSoP). mehr