Publikationen Dezemberheft der WZB-Mitteilungen

Über Anreize: Kunst und Grenzen des Nudging

Billard. Foto: picture alliance / Koji Aflo
Die Verhaltensökonomie erweitert unsere Kenntnisse über menschliches Verhalten. Es ist möglich, durch kleine, oft nicht direkt erkennbare Anreize („nudges“ = Anstupser) unsere Entscheidungen in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen. Das neue Heft der WZB-Mitteilungen befasst sich in seinem Themenschwerpunkt mit Nudging. Wie lassen sich Regierungen weltweit beraten? Wie kann Nudging für das Gemeinwohl genutzt werden, etwa bei der gesundheitlichen Prävention oder beim Umweltverhalten? Müssen wir skeptisch sein, wenn Regierungen die Bürger zart anstupsen, um ihr Handeln zu beeinflussen? Oder wenn Unternehmen uns zum Kauf bestimmter Produkte verleiten möchten? mehr
Veranstaltungen Dokumentarfilm von Dieter Rucht

Stand up for Science – Filmpreview

March for Science in Washington. Foto: Dieter Rucht
Unter dem Motto „March for Science“ fanden am 22. April 2017 in vielen Städten der Welt Protestversammlungen und -märsche statt. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gingen auf die Straße, um gegen Versuche zu protestieren, wissenschaftliche Freiheiten und Infrastrukturen aus politischen Gründen zu beschneiden und „alternative Fakten“ zu behaupten. Der Dokumentarfilm 'Stand up for Science' von Dieter Rucht, Protestforscher und WZB-Fellow, rückt den March for Science in Washington, D.C., in den Mittelpunkt. Die Filmpreview findet am 23. Januar um 18 Uhr statt. mehr
Über das WZB Leibniz-Standards

WZB erhält bei Gleichstellung Note „sehr gut“

In Sachen Gleichstellung gehört das WZB innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft zu den Spitzenreitern. Bei einer Erhebung zur Umsetzung von Gleichstellungsstandards erreichte das WZB 66 von 68 möglichen Punkten. Damit liegt das Institut deutlich über dem Durschnitt aller Leibniz-Institute. mehr
Forschung Friends of the WZB Award 2017

Jan Paul Heisig und Christian Kreuder-Sonnen ausgezeichnet

Jan Paul Heisig (links) und Christian Kreuder-Sonnen. Beide Fotos: David Ausserhofer
Gleich zwei junge Wissenschaftler aus dem WZB wurden mit dem Friends of the WZB Award 2017 für ihre herausragenden wissenschaftlichen Beiträge ausgezeichnet. In seiner Studie über die Unterschiede in den Renteneinkommen von Einheimischen gegenüber Einwanderinnen und Einwanderern aus Nicht-EU-Ländern spricht Jan Paul Heisig mit seinen Co-Autoren eine Dimension ethnischer Ungleichheit an, die bisher wenig Aufmerksamkeit in Wissenschaft und Politik erhalten hat. Christian Kreuder-Sonnen beleuchtet in seiner interdisziplinären Arbeit die dunkle Seite der Eurorettungspolitik (2010-2015). mehr
Veranstaltungen Eröffnung am 27. November

Neues Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung

Entwurf: Sisters of Design/WZB
Ohne die Zivilgesellschaft können viele Probleme in der Gesellschaft nicht bewältigt werden. Umso wichtiger ist die Erforschung ihrer Grundlagen und Rahmenbedingungen, ihres Selbstverständnisses und ihres Wandels. Das neue Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung wird sich diesen Aufgaben widmen. Am 27. November 2017 wurde das Zentrum im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am WZB eröffnet. Gründungsdirektor ist Edgar Grande, der bislang den Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München innehatte. mehr
Forschung Zum 100. Todestag von Émile Durkheim

Nichtsein als Gegenstand der Forschung

Vor 100 Jahren, am 15. November 1917, starb Émile Durkheim. Der französische Soziologe etablierte zur Jahrhundertwende die Soziologie als Wissenschaft in Frankreich. Vor allem, wenn man sich für das Forschungsfeld der Suizidologie interessiert, führt kein Weg an Durkheim vorbei. Mit seinem 1897 publizierten Opus Magnum Le Suicide gilt er als Gründungsvater der soziologischen Suizidforschung. Was Suizide über den Zustand einer Gesellschaft aussagen, war auch Thema eines gemeinsamen Projekts von Katharina Schwarz und Ellen von den Driesch im Visual Society Program (ViSoP). mehr
Publikationen Noten und Ungleichheit

Lehrer trauen sozial schwachen Schülern weniger zu

Foto: Tim Reckmann, pixelio.de
Bei gleicher Leistung und gleichen Kompetenzen erhalten sozial weniger privilegierte Kinder schlechtere Noten als ihre Mitschüler aus sozial höheren Schichten. Doch wie kommt es zu dieser ungleichen Beurteilung? Eine neue Studie der WZB-Forscher Marcel Helbig und Tatiana Morar zeigt, dass Lehrer diesen Schülern weniger zutrauen. mehr
Veranstaltungen WZB goes Oxford

WZB erhält Zuschlag für Forscher-Alumni-Treffen

Nuffield College an der Universität Oxford, Foto: Islip Flyer, flickr.com
Das WZB gehört zu den Gewinnern im Wettbewerb um Forscher-Alumni-Treffen im Ausland. Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert die Ausrichtung einer Konferenz der WZB-Alumni am Nuffield College der Universität Oxford mit 40.000 Euro. Die Konferenz zum Thema „Social Sciences in Times of Brexit“ wird am 14. und 15. Juni 2018 stattfinden. mehr