Presse Einladung zur Pressekonferenz am 3. Mai, 10 Uhr

Zuwanderung und Integration: Migranten in Deutschland

Datenreport 2016
Wie leben Migranten in Deutschland? Wie zufrieden sind sie? Wie gut sind Zuwanderer in Ausbildung und Beruf integriert? Wo liegen die Herausforderungen für die Integration angesichts der aktuell starken Zuwanderung? Antworten auf diese und andere Fragen liefert der Datenreport 2016, der Sozialbericht für Deutschland. Er wird am Dienstag, 3. Mai um 10 Uhr in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Herausgeber und Autoren präsentieren auf der Pressekonferenz ausgewählte Ergebnisse zum Thema Migration und Integration. Erstmals berichtet der Datenreport auch über die Lebenssituation älterer Migranten in Deutschland. mehr
Personen Dissertation ausgezeichnet

Anna Kroth erhält Ulrich-Teichler-Preis

Anna Kroth, Foto: David Ausserhofer
Anna Kroth, Gast der Projektgruppe der Präsidentin, ist für ihre Dissertation mit dem Ulrich-Teichler-Preis der Gesellschaft für Hochschulforschung ausgezeichnet worden. Der Nachwuchspreis wird jedes Jahr für „herausragende Dissertationen“ vergeben. In ihrer Arbeit hat Kroth für Deutschland den Effekt moderater Studiengebühren auf die Studienaufnahme untersucht. 2006 hatten sechs von 16 Bundesländern Studiengebühren von 500 Euro pro Semester eingeführt. Kroth kann erstmals einen negativen Effekt auf Studienberechtigte aus bildungsfernen Familien nachweisen. mehr
Forschung Nachgefragt bei Tamás Keller

Hilft Willenskraft beim Lernen?

Dr. Tamás Keller, Foto: David Ausserhofer
Was hat Willenskraft mit Lernerfolg zu tun und was kann die Bildungsforschung daraus lernen? Darüber sprachen wir mit unserem Gast Dr. Tamás Keller. Der Soziologe forscht derzeit am WZB in der Projektgruppe Nationales Bildungspanel. Lesen Sie hier das Kurzinterview mit ihm. mehr
Publikationen Anna Holzscheiter über

Kinderarbeit und politische Repräsentation

Prof. Anna Holzscheiter, Foto: David Ausserhofer
Zahlreiche internationale NGOs setzen sich dafür ein, Kinderarbeit zu verbieten. Ihr Anspruch ist es, als politische Repräsentanten der Kinderarbeiter aufzutreten, um deren Bedingungen zu verbessern. Gleichzeitig haben sich Kinder und Jugendliche, die Kinderarbeit leisten, organisiert, um selbst für ihre Rechte einzutreten. Anna Holzscheiter, Leiterin der WZB-FU-Nachwuchsgruppe Governance for Global Health, zeigt jetzt in einer Analyse, wie stark deren Forderung nach selbstbestimmter Vertretung mit den Vorstellungen der westlichen NGOs kollidiert. mehr
Presse Studie von ZEIT/WZB/infas

Akzeptanz von Flüchtlingen: Der Fluchtgrund zählt

Neun von zehn Deutschen sind dafür, politisch Verfolgten Asyl zu gewähren. Mehr als die Hälfte sind bereit, auch Asylsuchende aufzunehmen, die ihr Land wegen der schlechten Wirtschaftssituation verlassen haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.500 Menschen, die Teil der großen "Vermächtnis"-Studie der ZEIT, des WZB und des Sozialforschungsinstituts infas ist. Gefragt wurde nach der Akzeptanz von Flüchtlingen, differenziert nach Fluchtursache (politische Verfolgung/schlechte Wirtschaftssituation), dem Glauben (christlich/muslimisch) und dem Bildungsstand. Die Religion der in Deutschland Schutz suchenden Personen hatte zum Zeitpunkt der Befragung zwischen Mitte November und Anfang Dezember 2015 einen vergleichsweise geringen Einfluss auf die Einstellungen zum Asylgesuch.  mehr
Presse Für freie Meinungsäußerung

WZB unterstützt „Academics for Peace”

Die Gruppe „Academics for Peace“, in der sich türkische und internationale Akademikerinnen und Akademiker zusammengeschlossen haben, hat Anfang Januar eine Initiative gestartet, die sich gegen den bewaffneten Konflikt im kurdischen Südosten der Türkei richtet und die türkische Regierung auffordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Seitdem sind viele der Initiatoren von Einschüchterungsversuchen, Entlassung und strafrechtlicher Verfolgung betroffen, darunter auch ehemalige Gäste des WZB. Wir am WZB erklären uns solidarisch mit den türkischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen und unterstützen sie in ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung. mehr
Forschung Neues Promotionskolleg "Gute Arbeit"

Die Arbeitswelt von morgen erforschen

„Gute Arbeit. Ansätze zur Gestaltung der Arbeitswelt von morgen“ heißt das interdisziplinäre Promotionskolleg, das die Hans-Böckler-Stiftung und das WZB eingerichtet haben. Acht Promotionsstipendien sind für fünf Themenschwerpunkte zu vergeben. Interessierte können sich bis zum 1. Juni 2016 bewerben. Die Arbeit des Kollegs soll die heutige Situation "guter Arbeit" in Deutschland empirisch untersuchen und Erkenntnisse für die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen ziehen. mehr