Presse Aktuelle WZB-Studie

Genehmigung von Privatschulen: Bundesländer missachten Grundgesetz

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Die Bundesländer missachten Vorgaben des Grundgesetzes über die Genehmigung von Privatschulen. Die laut Verfassung verbotene „Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern“ an Privatschulen wird durch die Schulpolitik und Verwaltungspraxis unterlaufen. Die vom Grundgesetz beabsichtigte soziale Durchmischung der Privatschulen findet nicht statt. Das belegen der Jurist Michael Wrase und der Bildungssoziologe Marcel Helbig in einer Studie, die jetzt in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht erschienen ist. mehr
Forschung Neue WZB-Studie

Väter haben durch Elternzeit keine Lohneinbußen

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Wenn Väter Elternzeit nehmen, wirkt sich das nicht negativ auf die Entwicklung ihrer Löhne aus. Wählen Väter dagegen Teilzeit, um Beruf und Familie besser zu verbinden und mehr Zeit für ihre Kinder zu haben, müssen sie mit Lohneinbußen und Karrierenachteilen rechnen. Das fand Mareike Bünning, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Nachwuchsgruppe Arbeit und Fürsorge, in einer gerade in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie veröffentlichten Studie heraus. mehr
Über das WZB Ein starker Jahrgang

Friends of the WZB Award 2016

Methodisch brillant, politisch relevant und stilistisch elegant - diese Topnoten bekamen diesmal gleich drei eingereichte Arbeiten. Den Friends of the WZB Award 2016 teilen sich deshalb Anselm Rink, Maja Adena und das Tandem Heiko Giebler und Aiko Wagner. mehr
Publikationen Handbuch neu erschienen

Wissenschaftspolitik kompakt

Bologna, Exzellenzinitiative, Evaluationen – diese Stichworte stehen exemplarisch für den tiefgreifenden Wandel, den das deutsche Wissenschaftssystem erlebt. Nach wie vor gibt es viele Baustellen. Einen kritischen Blick auf den Fortgang der Arbeiten werfen die Autorinnen und Autoren des Handbuchs Wissenschaftspolitik, das nun in einer zweiten, umfassend bearbeiteten Auflage zusammen mit neuen Artikeln erschienen ist. Der systematische Blick auf die Wissenschaftspolitik zeigt, dass die Rolle der Politik für die Wissenschaft immer wichtiger wird. mehr
Forschung Nachlese zur Abgeordnetenhauswahl

Berlin, eine gespaltene Stadt?

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September haben Ost und West sehr unterschiedlich gewählt. Im Osten sind Die Linke und die AfD stark, im Westen konnten unter anderem CDU und FDP punkten. Ist Berlin also noch immer eine gespaltene Stadt mit zwei verschiedenen, geographisch bestimmbaren Wählerschaften? Dieser Frage sind Heiko Giebler und Sven Regel nachgegangen. Tatsächlich fanden die Demokratieforscher einen Ost-West-Effekt. Als alleinige Erklärung für das unterschiedliche Abschneiden der Parteien reicht er nicht, schreiben die Forscher in einem aktuellen Beitrag für den WZB-Demokratieblog. mehr
Presse Patricia Wratil auf BR Alpha

Soziale Ungleichheit in Deutschland

Patricia Wratil beim Campus Talk von BR Alpha, Foto: BR
Hartz IV, Altersarmut und das Schrumpfen der Mittelschicht: die soziale Ungleichheit in Deutschland wächst. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Und was heißt es, arm zu sein in einem reichen Land? Patricia Wratil wurde auf BR Alpha, dem Bildungskanal der ARD, zum Thema Ungleichheit in Deutschland interviewt und stellte dabei Ergebnisse der Vermächtnisstudie von WZB, der ZEIT und infas vor. mehr
Publikationen Publikation

Wie der europäische Forschungsrat entstand

Tim Flink. Foto: Kimberly S. Gintar
Der European Research Council (ERC) gilt als großer Wurf in der europäischen Wissenschaftspolitik und steht seit seiner Gründung im Jahre 2007 für Grundlagenforschung, höchste Forschungsqualität und weltweit sichtbare Reputation. Die Entstehung des europäischen Forschungsrates war jedoch alles andere als selbstverständlich, gilt Forschungsförderung aus Brüssel doch als wirtschaftlich und politisch stark zweckgebunden. Tim Flink, assoziiertes Mitglied der WZB-Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik, liefert mit seiner Monographie umfassende Hintergründe zur Entstehung des ERC und verbindet historische, wissenssoziologische und politikwissenschaftliche Ansätze. mehr
Presse Studie von WZB, ZEIT und infas

Das Vermächtnis – Die Welt, die wir erleben wollen

Das Autorenteam der Vermächtnis-Studie, Foto: Martina SanderZur Großansicht
Kennen wir uns eigentlich selbst? Wissen wir, was wir wollen, was wir schätzen an unserem Leben und was wir gerne nachfolgenden Generationen mit auf den Weg geben würden? Worauf könnten wir verzichten? Was ist uns wichtig? In welchem Verhältnis stehen für uns Beruf und Privates, persönliche Erfüllung und materieller Wohlstand, Selbstbestimmtheit und Familienwunsch? All diese Fragen sind Thema der großen Vermächtnisstudie, welche DIE ZEIT, infas und WZB vor zwei Jahren gemeinsam initiiert haben. Über 3.000 Menschen in Deutschland sind für diese repräsentative Studie in einem persönlichen Interview befragt worden. mehr