WZB - Berlin Social Science Center

WZB-Mitteilungen zu Amerika

Die Präsidentschaft Donald Trumps ist kein unvorhersehbarer Unfall in der Geschichte der amerikanischen Demokratie. Der Trumpismus lässt sich vielmehr historisch einordnen. Das macht WZB-Forschungsprofessor Peter J. Katzenstein in einem Essay für die WZB-Mitteilungen deutlich, die nächste Woche erscheinen. Das Thema des Heftes: Amerika. Die Ideologie des Trumpismus ruht auf den Pfeilern von Nationalismus, evangelikaler Religion und einer Betonung ethnischer Identität.

 

Soziale Segregation

Die soziale Spaltung nimmt in vielen deutschen Städten weiter zu. Verschärft wurde diese Entwicklung durch den Zuzug von Zuwanderern. So ist der Anteil von Ausländern besonders in den sozial benachteiligten Stadtteilen gestiegen, wie eine aktuelle WZB-Studie zeigt. Für 86 Städte wurde erstmals untersucht, wie sich Zuwanderer im Zeitraum von 2014 bis 2017 in den Städten räumlich verteilen.

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Cover mit bunten Fingerabdrücken

Das WZB wird 50 - ein besonderes Jubiläum, dem wir ein besonderes Heft der WZB-Mitteilungen widmen. Darin wagen wir einen Blick in die Zukunft und präsentieren Analysen, Prognosen und Fragen zur Gesellschaft von morgen.

Was würden Menschen künftigen Generationen gern weitergeben? Was empfehlen sie einer zukünftigen Gesellschaft? Wovon raten sie eher ab? Diese Fragen beantwortet die Vermächtnisstudie von DIE ZEIT, infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft und dem WZB, die 2015 zum ersten Mal erschien und 2018 mit 2.070 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fortgeführt wurde. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse geben Aufschluss über den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

 

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Die Luftaufnahme zeigt das WZB im Jahr 1991
Klaus Lehnartz

Am 3. Februar 1969 unterschrieben 15 Bundestagsabgeordnete von CDU, CSU und SPD den Gesellschaftsvertrag für das WZB. 50 Jahre sind seitdem vergangen - 2019 Anlass zu feiern mit allen am WZB, mit unseren Partnern und mit der Öffentlichkeit. Mehr Informationen zu unseren Jubiläumsveranstaltungen und zur Geschichte des WZB finden Sie auf den folgenden Seiten.

Das Berliner Landgericht hat  eine Klage der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag gegen das WZB abgewiesen. Die AfD-Fraktion hatte versucht, das WZB zur Unterlassung angeblich persönlichkeitsrechtsverletzender Behauptungen, die im Rahmen der WZB-Studie „Parlamentarische Praxis der AfD in deutschen Landesparlamenten“ aufgestellt wurden, zu verpflichten. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die Studie als wissenschaftliche Arbeit die Persönlichkeitsrechte der Fraktion in keinem Punkt verletzt.

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Das WZB erforscht grundlegende gesellschaftliche Fragen. Unsere thematischen Schwerpunkte sind Bildung und Arbeit, Migration, Demokratie, Märkte und Entscheidung, internationale Politik und Recht. Am WZB arbeiten Forscherinnen und Forscher verschiedener Disziplinen zusammen – vor allem aus der Soziologie, der Politikwissenschaft, der Ökonomie, der Rechtswissenschaft und der Psychologie.