Publikationen Neue WZB-Mitteilungen erschienen

Arbeit, Forschung, Leben digital

Wir wissen um die Revolution namens Digitalisierung und spüren Veränderungen im Alltag  – aber was die digitale Lebenswelt genau ausmachen wird, bleibt noch ungewiss. Das neue Heft der WZB-Mitteilungen bietet erste Analysen der aktuellen Umwälzungen. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden der Wandel der Arbeitswelt, Folgen für die Demokratie und Herausforderungen an den Verbraucherschutz dargestellt. Selbst in der Welt der Geheimdienste gibt es Veränderungen; die Digitalisierung trägt zur Entwicklung einer neuen grenzüberschreitenden Elite mit eigenem Habitus bei. Auch die Forschungspraxis verändert sich: Forscherinnen berichten über den eigenen Einsatz von Crowdwork; Mitarbeiter des Bereichs Wissenschaftliche Information erläutern Chancen und Risiken von Open Data und Open Access; ein kritischer Blick auf Bewertungsplattformen in der Wissenschaft zeigt bedenkliche Seiten der Like-Kultur auf. mehr
Über das WZB Stand der Bewerbung

Wie das künftige Internet-Institut aussehen könnte

Homepage der Projektwebsite Vernetzung und Gesellschaft,  Foto: WZB
Anfang März haben Berlin und Brandenburg gemeinsam im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs ihre Bewerbung für ein künftiges deutsches Internet-Institut beim Bundesministerium für Bildung und Forschung eingereicht. Auf der Projektwebsite können sich Interessierte schon jetzt über den Antrag des vom WZB koordinierten Verbunds informieren, zu dem neben dem WZB die vier Berliner Universitäten – Freie Universität Berlin, Humboldt- Universität zu Berlin, Universität der Künste Berlin und Technische Universität Berlin – sowie die Universität Potsdam und das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) gehören. Die Entscheidung des BMBF wird voraussichtlich im Frühsommer 2017 bekannt gegeben. mehr
Presse Partnerschaftliche Vereinbarkeit

Warum nicht fifty-fity?

Betriebe haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen. Viele Eltern, insbesondere Väter, streben eine stärker egalitäre Aufteilung von Erwerbs- und Elternzeiten an. Mütter und Väter können diesen Wunsch aber oft nicht realisieren. Angst vor beruflichen Nachteilen und fehlende Angebote an flexiblen Arbeitszeitmodellen stehen im Weg. Auch finanzielle Möglichkeiten der Paare begrenzen die Chancen einer Umverteilung bezahlter Arbeit. Das zeigt eine WZB-Studie, die gemeinsam von WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgestellt wurde. Sie hat erstmals die Rolle von Betrieben für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben untersucht. Befragt wurden mehr als 1.700 zusammenlebende Mütter und Väter, deren Kinder jünger als 13 Jahre alt sind. mehr
Forschung Auftakt zum Promotionskolleg am WZB

Was ist „Gute Arbeit"?

"'Gute Arbeit': Ansätze zur Gestaltung der Arbeitswelt" ist das Thema des ersten WZB-Promotionskollegs, das jetzt mit einer Auftaktveranstaltung offiziell eröffnet wurde. Den Kern des interdisziplinären Kollegs, das von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wird, bilden fünf WZB-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie acht Doktoranden und Doktorandinnen aus den Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Psychologie. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was „Gute Arbeit“ bedeutet und wie die Veränderungen, zum Beispiel in den Bereichen Digitalisierung, Migration und Fürsorge die Arbeit von morgen beeinflussen werden.  mehr
Publikationen Dossier Bildung von WZB und bpb

Die Geschichte des deutschen Bildungssystems

Kinderbewahrungsanstalt 1852 in Hamburg (© bpb)
Schulstruktur, Durchlässigkeit, Akademisierungswahn – viele der heutigen bildungspolitischen Konfliktlinien und Streitthemen haben eine lange Geschichte. Wie sich die verschiedenen Bereiche des Bildungssystems in Deutschland entwickelt haben, darüber informiert das neue Kapitel des Online-Dossiers Bildung von WZB und Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Es versammelt Videos, Texte und Grafiken für Lernende und Lehrende, politisch Gestaltende, Engagierte und Neugierige. mehr
Personen In eigener Sache

Ursula Noack übernimmt kommissarisch administrative Geschäftsführung

Jutta Allmendinger (Präsidentin des WZB, links) und Ursula Noack, Foto: Martina Sander
Nach dem Abschied von Heinrich Baßler, der als Kaufmännischer Geschäftsführer zum Helmholtz Zentrum wechselte, hat am 1. Januar 2017 Ursula Noack kommissarisch das Amt der Administrativen Geschäftsführerin des WZB übernommen. Ursula Noack arbeitet seit 1993 am WZB, seit 2000 als Leiterin Finanzen und Allgemeine Verwaltung. Außerdem ist sie Beauftragte für den WZB-Haushalt. Die Diplom-Betriebswirtin, die auch ausgebildete Personalentwicklerin ist, leitet seit 2016 die Arbeiten am Erweiterungsbau des WZB-Neubaus. mehr
Presse Studie

Genehmigung von Privatschulen: Bundesländer missachten Grundgesetz

Die Bundesländer missachten Vorgaben des Grundgesetzes über die Genehmigung von Privatschulen. Die laut Verfassung verbotene „Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern“ an Privatschulen wird durch die Schulpolitik und Verwaltungspraxis unterlaufen. Die vom Grundgesetz beabsichtigte soziale Durchmischung der Privatschulen findet nicht statt. Das belegen der Jurist Michael Wrase und der Bildungssoziologe Marcel Helbig in einer Studie, die jetzt in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht erschienen ist. mehr