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Einwanderungspolitik im Vergleich

David AusserhoferZur Großansicht
Forschungsthemen
  • Migration, Integration und interkulturelle Konflikte
Kontakt
Susanne Grasow
Tel.: +49 (0)30 254 91 - 453
Fax: +49 (0)30 254 91 - 452
Mail: susanne [dot] grasow [at] wzb [dot] eu
Reichpietschufer 50
D-10785 Berlin

Die Nachwuchsgruppe untersuchte die Einwanderungspolitik aller OECD-Länder. Ist die jeweilige nationale Immigrationspolitik restriktiv oder liberal? Und welche Effekte haben die Regulierungen? Wie können Unterschiede zwischen Ländern und über Zeit hinweg erklärt werden? Um diese Fragen zu beantworten, wurden die formalen Bestimmungen, die Kontroll- und Implementationsmechanismen untersucht.

Im ersten Schritt wurden hierzu ausdifferenzierte quantitative Indikatoren zur Messung der Restriktivität von Einwanderungspolitik in allen OECD-Ländern erstellt – aufgegliedert nach Arbeitsmigration, Familienzusammenführung und Asylsuchenden / Flüchtlingen.

Der daraus resultierende innovative Datensatz eröffnete neue Forschungsperspektiven und erlaubte die Prüfung bereits bestehender Argumente zu den Hintergründen und Effekten von Immigrationspolitik auf eine systematischere Weise.  

Im zweiten Teil des Projektes wurde die Implementation von Migrationspolitik mit Hilfe von detaillierten Fallstudien analysiert. Weitergefasst versuchte dieser Teil des Projektes die “Black Box” verwaltungstechnischer Entscheidungsprozesse zu untersuchen. Dies sollte helfen, die Zusammenhänge zwischen formeller Gesetzgebung und den Folgen von Einwanderungspolitik besser zu verstehen.

Die Gruppe wurde seit Mai 2011durch das Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.