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Rechtspopulistische Kampagnen haben vor allem dort Erfolg, wo sie an ein traditionelles Frauenbild anknüpfen können
Zum Sexismus-Argument von Rechts

Spätestens seit der Kölner Silvesternacht hat das Argument Hochkonjunktur, viele Migranten stellten eine sexuelle Bedrohung für Frauen dar. WZB-Forscher Marc Helbling ist mit Oriane Sarrasin und Eva G.T. Green von der Universität Lausanne und Nicole Fasel von der Universität Lissabon der Wirkung dieses rechtspopulistischen Arguments nachgegangen. Sie stellen fest: Entsprechende Kampagnen verfangen vor allem bei jenen, die ein traditionelles Frauenbild haben.

Mangelnde Sprachkenntnisse und traditionelle Wertvorstellungen hemmen Beteiligung
Tuesday, 19 April 2016
Subtitle
Einladung zur Fortsetzung der Diskussionsreihe „Fokus Neukölln“.
Aktuelle Forschung zu Integration, Kultur und Wohnen in Neukölln
Description

Die Veranstaltung findet am 19. April 2016 in der Villa Neukölln statt, Hermannstraße 233, 12049 Berlin. Beginn ist 19 Uhr.

Tuesday, 19 April 2016
Start: 7:00 pm

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Claudia Nentwich
claudia.nentwich [at] wzb.eu
tanja.kromer [at] wzb.eu
room
E 226
Studie zur Partizipation

Überall in Europa haben muslimische Migranten eine geringere Arbeitsbeteiligung als Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft. Als Grund für die geringe Integration auf dem Arbeitsmarkt wird oft ethnische Diskriminierung angeführt. Die Studie von Ruud Koopmans, für die 7.000 Menschen in sechs europäischen Ländern befragt wurden, kommt zu anderen Ergebnissen. Ethnische Diskriminierung ist zwar ein reales Phänomen, doch die Arbeitsmarktbeteiligung muslimischer Frauen und Männer wird in erster Linie durch soziokulturelle Faktoren beeinflusst.

Former Visiting Researcher of the Research Department