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Study: Exclusionary beliefs and behaviors are weaker in regions with high refugee shares
Studie zur Akzeptanz von Zuwanderung

In Regionen in Deutschland, in denen 2015/16 viele Geflüchtete angesiedelt wurden, waren Akzeptanz und gesellschaftlicher Zusammenhalt höher. Das zeigt eine Studie von WZB-Forschungsprofessor David Brady und Kollegen mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels 2009-2017. Bundesweit war eine Zunahme fremdenfeindlicher Gewalt und rechtspopulistischer Einstellungen zu verzeichnen. Kontakt hilft also, abgrenzende Haltungen abzubauen.

Parteien und Regierungen sind besser als ihr Ruf. Das gilt auch für die Große Koalition, die 80 Prozent ihrer Vorhaben ganz oder teilweise umgesetzt hat. Das zeigt eine abschließende Analyse des Koalitionsvertrags, die WZB-Forscherin Theres Matthieß zusammen mit der Bertelsmann-Stiftung jetzt vorgelegt hat.

Monday, 29 November 2021
Subtitle
Podiumsdiskussion via Zoom im Rahmen der WZB-Reihe „Achtung: Demokratie“
Short description
In aktuellen politischen Auseinandersetzungen – von Coronadiskussionen über Klimaproteste bis hin zur Debatte um Stickoxid-Grenzwerte – rücken Konflikte um Expertise und die Geltung wissenschaftlicher Fakten verstärkt ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Zum einen ist eine wachsende Tendenz zur Wissenschaftsskepsis und zur Ausbreitung „postfaktischer“, also Tatsachen ignorierender, Diskurse zu beobachten. Umgekehrt gibt es ein starkes Bedürfnis nach einer Ausrichtung der Politik an wissenschaftlichen Evidenzen – man denke hier etwa an den berühmten Slogan „Follow the Science!“ der Fridays-for-Future-Bewegung –, die sich für eine stärkere Berücksichtigung wissenschaftlicher Expertise in der Politik einsetzt.
Monday, 29 November 2021
Start: 6:00 pm

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Contact name
Lara Meyer
lara.meyer [at] wzb.eu
WZB honors the political scientist and anthropologist for his life-long research on self-organization and the resistance of local communities.