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WZB-Mitteilungen Juni 2016

Gesundheit ist ein höchst privates Thema, solange es um das körperliche und seelische Befinden Einzelner geht. Gesundheit ist ein höchst politisches Thema, wenn weltweite Institutionen und Traditionen ins Spiel kommen. Beiden Horizonten widmet sich das neue Heft der WZB-Mitteilungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen befassen sich mit internationaler Gesundheitspolitik, Zivilisationsschäden und gen-veränderten Lebensmitteln ebenso wie mit Witwenschaft, Situationen der Altenpflege und der Migration medizinischer Fachkräfte.

Eine Runde weiter

Im Ideenwettbewerb für das geplante Deutsche Internet-Institut hat sich die Projektskizze des WZB und seiner Berlin-Brandenburger Partner in der ersten Runde durchgesetzt. Unter Federführung des WZB erarbeitet der Verbund, zu dem neben dem WZB die vier Berliner Universitäten, die Universität Potsdam und das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) gehören, jetzt ein inhaltliches Konzept für das Institut. Im Rennen sind außerdem vier Forschungsverbünde aus den Regionen München, Bochum, Hannover und Karlsruhe.

Monday, 13 June 2016
Subtitle
Lecture by Lilly Irani
Description

Digitization has become a catch word to describe the ongoing transformation within different areas of life through the deployment of new information and communication technologies. In the realm of labor, one development has been the reorganization of work through intermediary platforms and their digital communities, the so-called crowd work. Work – from microtasks to creative challenges – is outsourced to a crowd of individuals that is globally dispersed and internet-based.

Monday, 13 June 2016
Start: 1:30 pm

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Contact name
Christine Gerber
christine.gerber [at] wzb.eu
Friday, 1 July 2016
Description

Asked about queer work in international relations, most IR scholars would almost certainly answer that queer studies is a non-issue for the subdiscipline – a topic beyond the scope and understanding of international politics. Yet queer work tackles problems that IR scholars themselves believe are central to their discipline: questions about political economies, the geopolitics of war and terror, and the national manifestations of sexual, racial, and gendered hierarchies, not to mention their implications for empire, globalization, neoliberalism, sovereignty, and terrorism.

Friday, 1 July 2016
Start: 3:00 pm

Contact

Contact name
Laura Jung
laura.jung [at] wzb.eu
Ausgezeichnet

Der Interdisziplinäre Forschungsverbund Digital Humanities hat den „Manifesto Corpus“ des WZB mit dem diesjährigen Berliner Digital Humanities Preis ausgezeichnet. Der Preis würdigt die konsistente Nutzung von technischen und konzeptionellen Standards sowie die nachhaltige Erschließung kulturellen Erbes. Der „Manifesto Corpus“ ist eine digitale, frei zugängliche und mehrsprachige Datenbank, die die derzeit größte Sammlung kommentierter Wahlprogramme umfasst.

Research fields

Education and Training
Duration
02/2017 - 12/2020
Funding
Institute for Employment Research – Research Institute of the Federal Employment Agency
Wednesday, 22 June 2016
Subtitle
Leibniz debattiert: Wolfgang Merkel trifft Michael Zürn
Short description
Wollen die Briten aus der EU austreten? Am 23. Juni wird in Großbritannien abgestimmt. Am Vorabend des Referendums diskutieren Wolfgang Merkel und Michael Zürn, beide Politikwissenschaftler und beide Direktoren im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), einer Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft, aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven über Europa und über die Konsequenzen eines »Brexit«.
Wednesday, 22 June 2016
Start: 6:00 pm

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Contact name
Axel Rückemann
rueckemann [at] leibniz-gemeinschaft.de
13. Juni: Stichtag für die Rentenlücke

Der 13. Juni steht in diesem Jahr symbolisch für den ganzen Umfang der Geschlechterungleichheit Erwerbstätiger. Die Lücke des Lebenseinkommens, also der Rente aus eigener Erwerbstätigkeit, zwischen Frauen und Männern, die 2014 erstmalig Altersrente bezogen haben, liegt bei 45 Prozent. In anderen Worten: Angenommen, die Altersrente wäre für Frauen und Männer gleich hoch, würden Frauen bis zum 13. Juni, also 164 Tage lang, keine Rente bekommen.