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John Keane im Merkur

Sie gebrauchen die Rhetorik der Demokratie und legitimieren sich durch Wahlen. Sie nutzen die elektronische Kommunikation ihrer Bürger als Frühwarnsystem. Der staatliche Gewaltapparat steht immer bereit, aber greift nur selten ein, dann aber mit großer Brutalität. So charakterisiert WZB-Forschungsprofessor John Keane Staaten wie Russland, Vietnam, Iran, China, Brunei, Saudi-Arabien und schlägt vor, den Begriff der „Despotie“ für diese Regime wiederzubeleben. Im März-Heft 2015 des Merkur analysiert Keane den neuen Herrschaftstypus, den er für potenziell langlebig hält.

Huntingtons These diskutiert

Gut zwei Jahrzehnte nach Veröffentlichung seiner These vom weltumspannenden „Kampf der Kulturen“ ist die Diskussion über Samuel Huntingtons Spätwerk immer noch nicht verstummt – und erscheint aktuell wichtiger denn je. Sind islamistischer Terror und religiös aufgeladene Konflikte Anzeichen für einen unüberbrückbaren Gegensatz zwischen Kulturkreisen, „Civilizations“, wie Huntington sie zu identifizieren versuchte?

Monday, 4 May 2015
Subtitle
Lecture by Prof. Sharon Oselin, University of California, Riverside
Description

Violence has become one of the most identifiable hallmarks of masculinity, a defining characteristics especially prominent among men in disadvantaged contexts. Physical alacrity offers them an opportunity to attain various types of capital. However, not all subscribe to this practice, even when it is woven into the fabric of street life that surrounds them. By drawing on 19 interviews with men involved in street-level sex work in a large American city, I examine their decision-making regarding willingness to engage in physical altercations.

Monday, 4 May 2015
Start: 1:30 pm

Contact

Contact name
Marion Obermaier/Stefanie Roth
buero.brady-usp [at] wzb.eu
Staff member of
eric.esser [at] wzb.eu
room
D 029

Sozialforschung und Design begegnen sich im "Visual Society Program"


Von Gabriele Kammerer

Visual Society Program

Fünf erste Projekte sind angelaufen. Gestalter von der Berliner Universität der Künste und Sozialwissenschaftler von WZB rücken gemeinsam drängenden gesellschaftlichen Problemen auf den Leib: Die Palette reicht von Giftmüllexporten über familiäre Arbeitsverteilung bis zu einer Enzyklopädie alternativer Protestformen.

Former Visiting Researcher of the Research Department
rwise [at] bigsss-bremen.de