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Jutta Allmendinger
mail: jutta.allmendinger [at] wzb.eu
In den politischen Diskussionen um als zu inflexibel empfundene Arbeitsmarkt Strukturen wird vielfach behauptet, dass sich durch die Ausdehnung atypischer Beschäftigungsformen sowie den Ab- bzw. Umbau gesetzlicher oder tariflicher Vorschriften niedrigere Arbeitslosen- bzw. höhere Beschäftigungsquoten erreichen ließen. Ob eine Ausweitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse nun tatsächlich mehr Menschen in Lohn und Brot bringt oder aber bestehende Normalarbeitsverhältnisse verdrängt ist keineswegs eindeutig. Gleiches gilt für die Frage, ob es "besser" sei, einer atypischen Arbeit nach zu gehen als keiner. Eine projektbezogene Beschäftigung kann die Tür zu einer Festanstellung öffnen. Aufeinanderfolgende befristete Verträge hingegen gleichen eher einer Drehtür.
In diesem Projekt wird aufbauend auf dem Projekt Berufsrückkehrerinnen: Die Potentiale nicht erwerbstätiger Frauen für den Arbeitsmarkt der Wiedereinstieg von Frauen in den Arbeitsmarkt betrachtet.
Der sozialstaatliche Wandel der Bundesrepublik hat tiefgreifende Auswirkungen auf Familien und Paarbeziehungen und auf die Wahrnehmung des gesellschaftlichen Ungleichheitsgefüges. Diese Auswirkungen sind bislang nur aus der Sicht von Individuen untersucht worden. Das Projekt ging auf der Grundlage eines mit innovativen Methoden erhobenen Datensatzes von 1200 Paaren, die gemeinsam, teilweise aber auch getrennt befragt wurden, solchen Fragestellungen aus der Perspektive von Frauen und Männern in Paarbeziehungen nach. Damit konnten auch Fragen der Ungleichheit der Geschlechter im Kontext privater, aber sozialstaatlich gerahmter Verpflichtungszusammenhänge untersucht werden.

We bid farewell to the year at the WZB with a musical greeting. Together we made music and dreamed ourselves into a world free of worries. We sang and played the song "Einmal möcht' ich keine Sorgen haben" by the Russian-British composer Mischa Spoliansky (1898-1985).