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Das Manifesto-Projekt

Mitarbeiter/innen
Laufzeit
Oktober 1979 - unbegrenzt
Förderung
WZB seit Oktober 1989 und DFG seit Oktober 2009
Kooperationen
Judith Bara (Queen Mary University of London)
Ian Budge (Universität Essex)
Simon Franzmann (University of Düsseldorf)
Michael McDonald (Binghamton University)
Thomas Meyer (University of Vienna)
Annika Werner (Griffith University, Australia)

Das Manifesto-Projekt befasst sich seit seiner Gründung als Manifesto Research Group/Comparative Manifestos Project (MRG/CMP) mit verschiedenen Aspekten der Struktur und Leistungsfähigkeit von Parteiendemokratien. Im Jahr 2003 erhielt das Projekt den Preis der American Political Science Association (APSA) für den besten Datensatz im Bereich der vergleichenden Politikwissenschaft.

Repräsentieren Parteien auch heute noch die politischen Präferenzen der Bürger oder hat die Qualität der politischen Repräsentation aufgrund der Erosion der Verbindungen zwischen Parteien und ihren Wählern nachgelassen? Wie gut repräsentieren Parteien in alten Demokratien ihre Wähler im Vergleich zu Parteien in neuen Demokratien? Welchen Einfluss haben institutionelle Arrangements wie parlamentarische oder präsidentielle Regierungssysteme auf die Qualität der politischen Repräsentation?

Mit diesen Fragen widmet sich das Projekt zwei Defiziten der Repräsentationsforschung: (1) den fehlenden Längsschnittuntersuchungen und (2) den fehlenden Vergleichen von parlamentarischen und präsidentiellen Systeme.
Dazu erhebt das Projekt die Primärdaten zu den politischen Positionen der Parteien, indem die Wahlprogramme aller signifikanten politischen Parteien in den Parlamenten gesammelt und inhaltsanalytisch erschlossen werden. Diese Primärdaten werden mit Sekundärdaten zu politischen Einstellungen der Wähler verknüpft.

Dokumente und Daten werden der wissenschaftlichen Öffentlichkeit in Form einer online-Datenbank  https://manifestoproject.wzb.eu zur Verfügung gestellt.