Protest und Wahrheit

Ein Gespräch über die Wirkmacht und das Radikalisierungspotential von Demonstrationen

Kompromisse sind in einer Demokratie notwendig und gehören dazu. Gesellschaft und Öffentlichkeit scheinen sich aber immer schwerer überhaupt auf einen gemeinsamen Nenner zu bestimmten Themen einigen zu können. Bei Protesten und Meinungsäußerungen in den sozialen Medien stehen sich verschiedene Positionen oft unversöhnlich gegenüber – ob es um Maßnahmen gegen Corona oder den Umgang mit Waffenlieferungen für die Ukraine geht. Max Peukert und Kerstin Schneider haben mit Swen Hutter, Direktor des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung, gesprochen, der die Protestbewegungen der vergangenen Jahre intensiv untersucht. Sie wollten herausfinden, ob Protestierende unterschiedliche Wahrheiten und Realitäten wahrnehmen, für die sie auf die Straße gehen. Das Gespräch mit Swen Hutter über das Radikalisierungspotenzial bei Demonstrationen, subjektive Wahrheit und die Wirkmacht von extremen Positionen finden Sie hier als Video.

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Swen Hutter im Interview